Journalismus

viele Worte wenig Sinn

So lieb ich das. Sonntagabend, nix Gescheites im Fernsehen und nicht mal Süßkram im Haus, mit dem man sich vollstopfen könnte, auf dass man danach heulend in der Ecke sitzt und sich mit der Hornhautfeile den Speck von den Hüften raspelt. Es bleibt einem ja heute garnichts anders übrig, als zu bloggen! Ja sicher, man könnte etwas lesen. Aber da kommt nur Belletristik in Frage. Periodische Druckerzeugnisse deprimieren mich. Nicht nur, weil schlechte Nachrichten drin drinstehen. Daran gewöhnt man sich.…

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Im Hamsterrad

Das Hamsterrad dreht und dreht sich. Hört nicht auf. Der Schweiß rinnt, brennt in den Augen, die Muskeln schmerzen und trotzdem rennt man. Einfach, weil man nicht auf die Schnauze fallen will. Es dreht sich von Woche zu Woche schneller und man muss jedes mal Tempo zulegen, um mitzuhalten. Aufgeben wegen Erschöpfung gilt nicht. Weiterrennen! Andere rennen auch! Reiß dich zusammen! Beweis es ihnen, dass du es kannst! Und lächel dabei! Rausspringen wäre eine Option. Kurze Überwindung, Augen zu und…

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leer.

Irgendwie geht der Enthusiasmus flöten, wenn etwas schon (zu) lang dauert und spürbar langsam zu Ende geht. Das ist wie mit den meisten Beziehungen. Sobald mal so zwei Jahre vorbei sind, wirds langsam fad und man verliert die Lust. Dann läuft im Bett nichts mehr und der Kopf ist schon woanders. So ähnlich ist das auch mit Praktika und Jobs allgemein. Sicher, ist schon nett und hat auch viel Spaß gemacht aber irgendwie wirds auch Zeit, dass es mal vorbei…

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Ein Tag in der Hölle/im Himmel

Das spannende und zugleich erschreckenende an meinem Job ist, dass ich morgens nach dem Aufstehen noch nicht weiß, was mich am Tag erwartet. Ich weiß erst um kurz vor neun, ob ich mich die kommenden drei Stunden mit Obama, Darfur, Olympia, Guantanamo oder mit etwas völlig anderem beschäftigen werde. Die erste halbe Stunde nach neun grepiere ich dann erstmal an einer Überdosis Adrenalin, weil ich keinen Schimmer habe. Dann schlägt das um in Herzrasen und ich bekomme rote Flecken, weil…

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Trauma um 20 vor 9

Morgenkonferenzen sollten immer erst dann stattfinden, wenn alle Beteiligten wach und bei klarem Verstand sind – also nicht um zwanzig vor neun. Es kann nämlich passieren, dass man nur mit halben Ohr zuhört und ein unbedachtes „das kann ich ja dann machen“ von sich gibt. Und plötzlich findet man sich in einem Thema wieder, von dem man zwar Grundwissen, aber prinzipiell gar keine Ahnung hat. Um die Sache richtig zu stellen und auf das anspruchloserer Thema (das man eigentlich gemeint…

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Zieh dir was an, du kommst ins Fernsehn!

Am folgenden Beispiel lässt sich wunderbar demonstrieren, wie eklatant wichtig es ist, jeden Tag gut angezogen zu sein und rundherum perfekt auszusehen. Nein, das wird jetzt nicht so ein „Ich muss mir jeden Tag die Brüste unters Kinn dudeln und riesige Ohrringe tragen, sonst bin ich keine Frau“-Tussi-Ding. Aber man sollte sich doch bemühen, zumindest das Gröbste auszumerzen, wenn man vor die Tür und auf eine Pressekonferenz geht. Es könnten nämlich Kameramänner des ZDF auf die Idee kommen, auch mal…

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Zu dumm

Kürzen bringt leider nichts. Dann ist der Text ja witzlos. Und es steht nicht um sonst im Head „bla bla bla…“ Das ist das Prinzip des Blogs *g* Schönen Gruß.

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Was zieh ich nur an??

Bereits sehr früh im Journalismusstudium lernt man Basics wie Dresscode bei Recherche-Terminen. Wie kleide ich mich richig und angemessen für verschiedene Veranstaltungen? Man sollte dem Interviewpartner/Gastgeber textiltechnisch auf Augenhöhe begenen – niemals over- bzw. underdressed erscheinen. So sollte man bei der Jahreshauptvbersammlung des „SSC 1899 Trinkfest e.V.“ auf das kleine Schwarze und Peeptoes verzichten. Zum CSU-Parteitag währen zerissene Jeans und Motörhead-T-Shirt wohl eher exotisch. Und bauchfrei sollte man nach Möglichkeit nirgends erscheinen. Aber das versteht sich ja von selbst. Am…

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Wirtschaft kapiert

Oh Achtung, ganz verrückt: Mehrwert auf diesem Blog! *kreisch*  Wer noch nicht so richtig verstanden hat, warum seit einiger Zeit der Ölpreis in astronomische Höhen klettert (naja, 130 Dollar sind noch nicht astronomisch, aber ich finde 1,53 Euro für einen Liter Bezin schon recht aua) oder warum die Menschen in der dritten Welt mehr denn je Angst haben müssen, zu verhungern und warum Hedgefonds und Spektulanten maßgeblich Schuld daran sind, dem lege ich die Titelstory des aktuellen Spiegel (Nr. 24…

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Kreative Pause

Aus wikipedia. Wer brauch schon seriöse Quellen. Als kreative Pause bezeichnet man eine Pause unterschiedlicher Länge im kreativen Schaffensprozess von Künstlern, Wissenschaftlern und Geisteswissenschaftlern (und von nicht mehr ganz so überzeugten Möchtegern-Journalisten). Dabei ist die Pause selbst nicht von kreativen Tätigkeiten gekennzeichnet (tagelang an die Wand starren und den Kopf an selbige schlagen). Sie soll eher der Erholung des Geistes und der Wiederherstellung der Schaffenskraft dienen.  Die kreative Pause hat ihren unverzichtbaren Platz im Rahmen des kreativen Schaffensprozesses in der sogenannten…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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