Zieh dir was an, du kommst ins Fernsehn!

Am folgenden Beispiel lässt sich wunderbar demonstrieren, wie eklatant wichtig es ist, jeden Tag gut angezogen zu sein und rundherum perfekt auszusehen.

Nein, das wird jetzt nicht so ein „Ich muss mir jeden Tag die Brüste unters Kinn dudeln und riesige Ohrringe tragen, sonst bin ich keine Frau“-Tussi-Ding. Aber man sollte sich doch bemühen, zumindest das Gröbste auszumerzen, wenn man vor die Tür und auf eine Pressekonferenz geht.

Es könnten nämlich Kameramänner des ZDF auf die Idee kommen, auch mal die Journalistenschaar zu filmen während sich Kriminalkomissare und Staatsanwälte fünf Meter weiter vorne einen Wolf reden. An sich ja nicht schlimm. Die Welt soll ruhig sehen, dass wir auch was arbeiten. Aber sich neben mich zu knien und einfach draufzuhalten, während ich Blödsinn auf einen Block kritzel, ist echt unangenehm. Auch noch schön von schräg unten. Das Doppelkinn und die dicken Oberarme sollen ja perfekt zur Geltung kommen!!!

Wenn also irgendjemand heute morgen oder irgendwann in einem Beitrag des ZDF eine dunkelhaarige Frau mit weißem Shirt sehen, die dilletantisch Notizen macht und offenkundig keinen Schimmer hat, der möge bitte beschämt wegschauen und so tun als sei das nie passiert.

Nachtrag: Beitrag ist gerade gelaufen – ohne mich. War klar. Warum sollen die auch Journalisten zeigen, wenn sie Bilder von Chemikalien und Fast-Drogen haben?

4 thoughts on “Zieh dir was an, du kommst ins Fernsehn!

  1. Marci

    Ich werde versuchen darauf zu achten, obwohl ich glaube, seit der EM den orangenen Sender nicht mehr eingeschaltet zu haben…

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  2. Nyxon

    Andererseits wäre ja mal ein YouTube-Link vonnöten gewesen, aber sowas von.

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  3. grrgrrgrr

    warum weist du die besucher vor dem besuch auf deine seite nicht auf google-analytics hin?

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  4. Pia Post author

    öhm. ich kann niemanden vor besuch meiner seite auf irgendwas hinweisen. und ich geh davon aus, dass jeder, der blogs liest, vorraussetzt, dass der blogger google analytics ( o. ä.) nutzt.

    mit anderen worten: ich versteh deinen kommentar nicht.

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