Mazeltov!

Es gibt Momente, in denen bin ich einfach verknallt ins Leben. Da ist es egal, was daheim, in der Ukraine oder im Gesundheitsministerium los ist. Es macht einfach Spaß zu sehen, dass sich die Welt trotz all des globalen Mists weiterdreht. Und in eine gute Richtung … zumindest in meinem bescheidenen Mikrokosmos. Makro braucht’s gerade nicht. Sonja und Adi haben zur Hochzeit nach Israel geladen. Da lassen wir uns nicht zwei Mal bitten.

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’n Polnischen auf die Kanaren

War schon immer fasziniert, mit was für einer Gottesergebenheit manche Leute auch die schlimmsten Partys ertragen. Die sitzen einfach da, eingefallen auf irgendeiner Couch in irgendeinem Wohnzimmer in irgendeinem acheigentlichauchegalwo. Fahl, gelangweilt, mit einem warmen, schalen Getränk, das irgendwann mal ein Bier war. Bitte zieht am Eingang die Schuhe aus. …

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Spazieren, Saunieren, Dinieren

Dörte hat mich an eines ihrer Lieblingsfleckchen entführt – nach St. Peter-Ording an die Nordseeküste. In herrlich herbstlichem Sepia sind wir durchs Watt gewatet, haben den Hund sich selbst über den Sand jagen lassen und uns darüber gefreut nichts, also so wirklich gar nichts machen zu müssen. Nur ausschlafen, frische Luft atmen, gut essen, faulenzen. Repeat.

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Einma! Einma! Armenia!

Wenn man privat Lada fährt, macht es Sinn, das auch im Urlaub zu tun. Offroad mit zwei Mühlen und vier Idioten durch die Botanik. Wie im Odenwald quasi, nur halt im südlichen Kaukasus. Das ist meine Routine, meine Art von Spießigkeit.

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Weniger Welt

„Die Welt ist dir gerade zu viel.“ Er schaut mich ernst an und schiebt den Teller weg. Der Appetit sei ihm vergangen. Das war ich. Sorry. Gibt so Tage. Dann finde ich alle scheiße und nichts gut. Immer dann, wenn ich zu lange da war und schon lange nicht mehr weg.

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Der Honey-Lemon-Vorfall

Eineinhalb Jahre hat es gedauert bis ich endlich darüber schreiben kann. Über das, was in einer eiskalten Mainacht in der kanadischen Wildnis geschehen ist. Der Schrecken steckt uns noch immer tief im Mark. Heute, endlich, kann ich offen sagen, was ich damals wie heute über die Geschehnisse denke.

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Warum? Weil’s geil ist.

Rischdisch eklisch draußen. Da sind ein paar Erinnerungen an einen schönen Sommer in den Alpen genau das Richtige. Dieses Jahr waren wir sechs Tage unterwegs im Stubai- und Ötztal und haben ein paar 3000er mitgenommen.

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Kraków flüstert

Mit Städten ist es wie mit Menschen. Oft dauert es nur Sekunden, nur einen Augenblick und du weißt: Da ist etwas. Daraus kann was werden. Oh, und Kraków weiß ganz genau, wie es dich rumkriegt. Eine leise Romanze.

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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