Tel Aviv oder Haifa? Haifa!

Tel Aviv nennt man ja die „Weisse Stadt“. Wundert mich, weil dort ist eigentlich nichts weiss. Eher nikotingelb… die Hotels an der Stranpromenade, der Sand, das Wetter, ja ganz besonders das Wetter! Sand direkt aus der Sarah wabert in ein paar hundert Metern Hoehe und verdunkelt den Himmel ueber der Stadt. Ein bisschen Weltuntergangsstimmung im Krisengebiet.

This is Israel!

Ich befinde mich in einem klitzekleinen und vermutlichen bombensicheren Betonbunker in einer dicken Wand des Zuericher Flughafens. Der nette Sicherherheitsbedienstete der israelischen Fluglinie El Al stellt mir zig mal die gleichen Fragen und wischt mit etwas, das aussieht wie eine Spuelbuerste mit Microfaserueberzug, durch die Innenseite meiner Tasche…. und ueber meine Schuhe… und ueber das Display meiner Kamera.

irgendwann…

… wenn ich eine größere Wohnung habe und mehr Geld verdiene, dann:

RIAZZOLI

Natürlich sind die Dielen dann nicht weiß lackiert, sondern Nußbaum geölt. Und diese seltsame blaue Kugelvase steht auch nicht rum. Aber ansonsten: Wohntraum!

Gefunden: riazzoli.blogspot.com

Guten Morgen, wunderbarer Lebenspartner!

Keine Sorge, dieses Blog verkommt nicht zu einer Ansammlung von Besprechungen halbguter Literatur. Ich habe „Guten Morgen, Tel Aviv!“ zu Weihnachten bekommen und da das gut zu meiner bevorstehenden Reise passt…

What is success?

He has achieved success who has lived well, laughed often, and loved much;
Who has enjoyed the trust of pure women, the respect of intelligent men and the love of little children;
Who has filled his niche and accomplished his task;
Who has never lacked appreciation of Earth’s beauty or failed to express it;
Who has left the world better than he found it, Whether an improved poppy, a perfect poem, or a rescued soul;
Who has always looked for the best in others and given them the best he had;
Whose life was an inspiration;
Whose memory a benediction.

Bessie Anderson Stanley, 1904

Mein erster Sony

Zu meinen Reisevorbereitungen gehört auch stets, mich in die Literatur des Landes einzulesen – quasi über das geschriebe Wort die Kultur ein wenig kennenzulernen, in die ich eintauchen werde. Ein Buch wurde mir mit den Worten, es sei das – also DAS – Kultbuch für alle, die nach Israel reisen, ganz besonders ans Herz gelegt: „Mein erster Sony“ von Benny Barbasch.

Fernneid

Ja, okay ich gebs zu: Ich tus auch. Recht häufig sogar. Und danach schäm ich mich meistens und wünschte ich hätte es einfach gelassen… Man wird doch meist eher negativ überrascht und so richtig toll ist es nie. Manchmal treib ich es auch ziemlich wild und google nicht nur meinen Namen sondern auch meinen Blog. Ab und an ist das dann doch recht interessant. Webwiki.de zum Beispiel listet Die Gosch in der Kategorie „Reise“. Frag mich warum?! Liegt es an meinem Menüpunkt Südamerika? Oder eher meinem chronischen Fernweh, das in jeder Silbe meiner literarischen Ergüsse mitschwingt?

17:21 Uhr am See

mmhhh…. Kürbisrisotto

So. Schluss. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder ich aale mich weiter in nicht enden wollendem Liebeskummer, vergraule mit meinem unappetitlichen Selbstmitleid meine liebsten Freunde und ende unweigerlich SO. Oder aber ich (Achtung Wortspiel) wärme andere alte Leidenschaften auf und koche endlich wieder!

Budapest am Rio de la Plata. Oder so.

Buenos Aires ist etwa acht Stunden von München entfernt. Also mit dem Zug. Und es geht auch eher gen Osten. Und mit Peso kann man dort auch nicht zahlen. Spanisch spricht dort auch niemand. Aber sonst ist Budapest echt genau so! Also die Architektur. Gerade das Parlament hat ganz ähnliche Ausmaße. Und die Häuserfassaden in Pest sehen exakt so verranzt aus wie in San Telmo oder San Christobal. Und erst die jüdische Kultur! Und… naja okay der Fluss ist dort nicht so breit und nicht so dreckig wie in Buenos Aires. Aber es gibts frittiertes Zeug an jeder Ecke. Und Bettler patschen einem beim Mittagessen ins Salatbuquet. Ach glaub’s oder glaubt’s nicht.

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