otra vez puedo sacar fotos

Ich hab wieder eine Kamera. Ein extrem billiges Ding, von dem der Franzose hier im Haus behauptet, sein Vater hätte die gleiche aber da käme vorne Wasser raus, wenn man auf’s Knöpfchen drückt.

Egal, sie funktioniert irgendwie und hat angeblich sogar acht Megapixel. Als Beweis für die Tauglichkeit mal ein paar wenige Impressionen aus der WG hier. Für mehr reichten die beiden AAA -Batterien nicht, die das Ding betreiben.

Und zum Test: Bilder aus dem Wohnheim
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Zieh dir was an, du kommst ins Fernsehn!

Am folgenden Beispiel lässt sich wunderbar demonstrieren, wie eklatant wichtig es ist, jeden Tag gut angezogen zu sein und rundherum perfekt auszusehen.

Nein, das wird jetzt nicht so ein „Ich muss mir jeden Tag die Brüste unters Kinn dudeln und riesige Ohrringe tragen, sonst bin ich keine Frau“-Tussi-Ding. Aber man sollte sich doch bemühen, zumindest das Gröbste auszumerzen, wenn man vor die Tür und auf eine Pressekonferenz geht.

Es könnten nämlich Kameramänner des ZDF auf die Idee kommen, auch mal die Journalistenschaar zu filmen während sich Kriminalkomissare und Staatsanwälte fünf Meter weiter vorne einen Wolf reden. An sich ja nicht schlimm. Die Welt soll ruhig sehen, dass wir auch was arbeiten. Aber sich neben mich zu knien und einfach draufzuhalten, während ich Blödsinn auf einen Block kritzel, ist echt unangenehm. Auch noch schön von schräg unten. Das Doppelkinn und die dicken Oberarme sollen ja perfekt zur Geltung kommen!!!

Wenn also irgendjemand heute morgen oder irgendwann in einem Beitrag des ZDF eine dunkelhaarige Frau mit weißem Shirt sehen, die dilletantisch Notizen macht und offenkundig keinen Schimmer hat, der möge bitte beschämt wegschauen und so tun als sei das nie passiert.

Nachtrag: Beitrag ist gerade gelaufen – ohne mich. War klar. Warum sollen die auch Journalisten zeigen, wenn sie Bilder von Chemikalien und Fast-Drogen haben?