Journalismus

bullshitesk

Wird mal Zeit für eine Silkritik an der Journaille.Ich beobachte nämlich seit längerem ein Sprach-Phänomen bei den Kollegen, die mit ihrem Geschreibe noch mehr verdienen als ich, das mir nicht behagt.Begonnen hat es im ersten Semester im November 2005. Mein Professor hat damals 1,5 Stunden vor sich hin referiert während ich völlig sinnentleert aus dem Fenster schaute. Das Thema ist mir mittlerweile entfallen. Irgendwann hat er aber das Wort „kafkaesk“ benutzt. Mehrmals. An dem Wort selbst ist nichts Schlimmes. Macht…

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Ich werd mal keine PR-Schlampe

Ja, es studiert wieder fleißig und diesmal sogar mit konkretem Ziel. Hauptstudium fängt in nicht mehr ganz einem Monat an und die Entscheidung heißt: Schwerpunkt Journalismus oder PR. Heute durfte kreativ geschrieben werden und… naja das ist mein Text:1993 rannte ein kleines Mädchen völlig außer Atem am Spielfeldrand des Bolzplatzes entlang. Von links nach rechts und es schrie: „Nils führt den Ball, stürmt in das gegnerische Feld. Schießt! und Tooooooor!! Tooor! Die Menge jubelt!!! Was für ein Spiel!!“ Damals wurde…

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Persönliches Anliegen

Bin dafür, dass man Journalisten ab sofort bei Veranstaltungen nicht mehr bemerken darf. Einfach so tun, als seien sie nicht da… am besten wie Luft behandeln und sie ihre Arbeit machen lassen. Und AUF KEINEN FALL Dinge sagen wie: „Auch ein herzliches Willkommen an das junge Fräulein von der Presse.“ Danke.

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Schon wieder… o_O

Wie auch schon im vergangenen Jahr ist es mal wieder an der Zeit für die obligatorische Abneigungsbekundung bezüglich Karnevalfestivitäten jeglicher Art:ICH MAG ES NICHT!!! Nein, Verzeihung. ICH HASSE ES!!Jedes Jahr besuche ich perfekt verkleidet als miesgelaunter, übermüdeter Querulant das traugie Tal der schlechten Reime und albernen Kostüme. Das Fegefeuer der Peinlichkeiten, in dem Männer in Schweinekostümen Polka tanzen und alte Frauen in Putzfrauenkluft und mit Transvestiten-Make-Up im breitesten Dialekt Witze über ihr trauriges Leben reißen. Genau so stelle ich mir…

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arbeiten…

Ganz groß, wenn es darum geht, sich vor Arbeit zu drücken, ist Fingernägel feilen. Das kann man allerdings auch nur eine bestimmte Zeit machen. Irgenwann gehts ins Fleisch. Unangenehm. Dann muss man sich eine andere Ablenkung suchen, um nicht mit einem Artikel zum Thema „Arbeit und Familie – Zur Situation von Frauen in ländlichen Räumen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zu beginnen, der in … *aufdieuhrschau* … in acht Stunden fertig sein muss.Essen kann man noch, zum Beispiel.…

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Ich komm immer zu früh

Ich hab das mit dem akademischen Viertel noch nie so richtig verstanden. Ja sicher, verstanden schon. Pünktlich irgendwo ankommen ist out. 5 bis 15 Minuten Verspätung sind angebracht, sogar höflich. Und zu früh kommen ist ja generell schlecht. Einmal kurz vor acht klingeln und man könnte den Gastgeber noch in seinen rosa Freizeitstrapsen antreffen. Oder beim Rasieren der Katze. Solls ja alles schon gegeben haben. Nein, man sollte immer ein Quentchen zu spät kommen, um solchen Peinlichkeiten zu entgehen. Aber…

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2007, 2008, 2009, 2010

So 2007 ist vorbei und wie schräg es war…. Also WIE schräg. Viele viele neue Erfahrungen gemacht und schlimmer durch den Wind gewesen, als sowieso schon.Habe Hamburg (und Astra) kennen (und lieben) gelernt. Die Zeit wäre wirklich nur halb so gut gewesen, wenn SIE mir nicht Gesellschaft geleistet hätte!Musste rausfinden, dass man niemals Wertsachen mit auf den Kiez nehmen sollte. Vorallem nicht, wenn man generell ziemlich verpeilt ist und ein geringfügiges Alkoholproblem hat. Aber habe auch feststellen düfen, dass man…

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Ganz mieser Plan

man wird zu der weltpremiere des udo jürgens musicals „ich war noch niemals in new york“ geschidkt in der hoffnung, dass man etws wirklich sinnvolles in erfahrung bringt. also volles programm: erst bei strömenden regen am roten teppich stehen und b-promis gucken, anschließend am eingang zum saal stehen und warten dass promis rauskommen und statements einholen und anschließend auf die premierenfeier gehen und schauen was da so geht. soweit so gut. auch alles so weit erledigt, wenn man nicht so…

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woah. ich hasse boybands. die musik is mir scheiß egal. aber der fakt, dass ich das thema nicht loswerde, macht mich wahnsinnig. morgen is hoffentlich alles vorbei und der text ist durch und ich darf mich anderem widmen. und dann jeden verdammten morgen schon beim aufwachen „back for good“ als ohrwurm… o_Owie gut, dass ich wieder ein paar laster wiederbelebt hab… wär ja sonst nicht zum aushalten.Nachtrag um 19:48Noch viel mehr nervt es, wenn man zu Hause ankommt und feststellt,…

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Süffisant

Man kann sagen, dass ich in letzter Zeit wirklich keine Lust hatte zu schreiben. Der Blog hat gelitten, die Zeitung in der Heimat musste auch etwas länger auf eine Kolumne warten und mit meinen Texten im Praktikum bin ich ja generell unzufrieden.Und dann muss nur ein kleiner Schalter umgelegt werden. Ein Schalter in Form eines einfachen Wortes, der die Blockade (ja ich wage es so zu nennen) löst, den Knoten platzen lässt.Das Wort heißt „süffisant“. Der Satz dazu war „Joa,…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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