Journalismus

Tagesbilanz

…einer von Panik ergriffenen Studentin, deren Abgabetermin in erschreckende Nähe rückt: (Sollte jemand keine Lust auf Gejammer haben, dann nicht weiter lesen und stattdessen bitte HIER klicken.) 17 Telefonate mit insgesamt 24 Menschen, die entweder bei Mobile-Providern, Bundesbehörden, Fernsehsendern oder Handyherstellern arbeiten 30 Minuten für ein einziges Telefonat mit einem Beamten und er verbuchte davon rund 80 Prozent reine Sprechzeit (und er hat mit mir gesprochen, wohlgemerkt!) 2 Mal an unfreundliche Kackbratzen geraten 3 Mal den Kopf an die Wand…

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Alle schreiben Bücher

Jeder Journalist schreibt irgendwann ein Buch. ER natürlich, SIE auch, IHN kenn ich sogar persönlich und DAS lese ich momentan – auch von einem Journalisten. Den Professor darf man natürlich nicht vergessen. Der schreibt verständlicherweise ständig Bücher. Mich wundert das. Also, dass gerade die Menschen, die von Berufswegen nichts anderes tun als schreiben, auch noch ihre spärliche Freizeit (ja, sie ist wirklich spärlich) darauf verwenden, ganze literarische Standardwerke für was-weiß-ich-was-alles zu verfassen. Scheinbar muss das sein. Sonst gilt man nichts…

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Quoten, Klicks und Kohle

Heute im SWR: „Objektive“ Berichterstattung zum Thema Quotendruck in den Medien. Tenor: Private Sendeanstalten und Verlagshäuser sind per se böse, niederträchtig profitgierig und würden am liebsten ARD und ZDF ganz von der Bildfläche verbannen (Wortspiel! Wuhu!) aber da das nicht möglich ist, doch dann wenigstens aus dem Internet fernhalten. Dafür steht der Autor des Beitrags und sein Kampfschwadron des seriösen Journalismus. Alle Raffs, Schächters und Piels der deutschen Fernsehlandschaft wettern gegen die fiesen Privaten. Es wird natürlich DSDS aus der…

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ein bisschen professioneller

Daran erkennt man, dass man langsam aber sicher in seinen Beruf reinwächst: man führt an einem Tag zwei Interviews (immernoch ohne Diktiergerät!) und geht abends noch zu einem Termin für die Zeitung man sagt Dinge wie: „Wenn du mir die Bilder schickst, denk bitte auch an die Captions!“ man überlegt sich beim Schreiben, wem man denn in Zukunft seine Texte anbieten könnte währenddessen stellt man fest, dass die aktuelle Ausgabe des Spiegel die beste der letzten 1,5 Jahre ist (und ich…

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Angriff auf die journalistische Jugend!

Ein Glück gibt es solche netten Dinge wie E-Mail-Verteiler. Regelmäßig flattern Job-Angebote in die Mailbox und tragen dazu bei, dass man doch nicht unter der Brücke schlafen, oder seinen Körper verkaufen muss. Offene Praktikumsstellen in Redaktionen oder Volontariatsangebote sind darunter. Einen solchen Verteiler gibt es auch für meinen Studiengang (zur Erinnerung: es handelt sich um Journalismus).   Gestern erreichte mich folgendes: Wir suchen ab sofort: 10 Aushilfen zur Taubenabwehr und Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners für ganze Tage nach Vereinbarung in Darmstadt und Umgebung.…

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Erstmal vorbei

Halb acht. Aufstehn. Augen reiben. Aus dem Bett quälen. Duschen. Anziehn. Schnell mal zu Spon – News sichten. Nebenbei Müsli reinstopfen. Schuhe an. Ab zum Bus. Tasche geschultert. Stickige Luft. Raus zur U-Bahn. Pfütze nicht verfehlt. Chucks sind nass. Treppe runter. Mit einem Satz in die U3. Festhalten. Drei Haltestellen. Raus. Wind zerstört die Frisur. Rüber über die Brücke. Ausweis aus der Tasche kramen. Vorbei an Security. Rein ins Büro. Klick. Computer fährt hoch. Jacke ausziehn. Windows-Intro erklingt. Wasser holen.…

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Und wie war der erste Tag in der FH so?

Joa, war ganz ok. Ging ja nicht lang. Könnt jetzt wie manch anderer rumstressen und sagen, dass das das SCHLIMMSTE SEMESTER SEIT IMMER wird. Aber nein, das wirds nämlich garnicht. Wird alles ziemlich interessant, befürchte ich… und irgendwie anstrengend. Aber gut anstrengend. Positiver Stress. Spür schon, wie die Augenbraue anfängt zu zucken.  Ab jetzt heißt es am Tag zumindest mal all das konsumieren:FTDSpiegel Wirtschaft Wirtschaftspresseschau des Deutschlandfunk Ecolot Huffington Post Daily Kos    Ja und den ganzen anderen üblichen Kram, durch den man sich so durchklickt.  Ich weiß, dass manche,…

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Die Wiedergeburt Jesu

Ja ich habs versucht, aber so richtig kommt man als Blogger um das Thema Ostern (gerade an Ostern!) nicht so wirklich rum.Ein kleiner Schwank, der mein grenzenloses relogionswissenschaftliches Unvermögen offenlegt:Im Februar habe ich eine Glosse für die hiesige Zeitung geschrieben. Die wurde auch brav gedruckt. Es ging im Kern um schlimme Feiertage und die Tatsache, dass sie überflüssig sind und einem nur wertvolle Zeit stehlen. In Absatz zwei habe ich von Ostern und irgendetwas über die Wiedergeburt Christi gefaselt. Ist…

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Endlich…

… genau das, nach dem ich seit Monaten suche: Ein kleines, unkompliziertes Diktiergerät mit USB-Anschluss für wenig Geld, das auch noch nach was aussieht (ja, passend zum ibook… ich Tussi)Das InstantVoiceMemo wird kommende Woche auf der CeBIT vorgestellt und ich werd es mir sowas von kaufen, sobald es im Mai auf dem Markt ist.Wuhuuu das macht gute Laune!! 🙂

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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