ein bisschen professioneller

Daran erkennt man, dass man langsam aber sicher in seinen Beruf reinwächst:
  • man führt an einem Tag zwei Interviews (immernoch ohne Diktiergerät!) und geht abends noch zu einem Termin für die Zeitung
  • man sagt Dinge wie: „Wenn du mir die Bilder schickst, denk bitte auch an die Captions!“
  • man überlegt sich beim Schreiben, wem man denn in Zukunft seine Texte anbieten könnte
  • währenddessen stellt man fest, dass die aktuelle Ausgabe des Spiegel die beste der letzten 1,5 Jahre ist (und ich hab notgedrungen alle in der Zeit gelesen) 
  • man hat mittlerweile so viel Routine, dass man 4000 Zeichen in einer Stunde runterschreibt und abschickt
  • man liest nebenher irgendeinen Kettenbrief und bei der Frage „ohne welche zwei Dinge könntest du nicht leben“ fällt einem nur „Stift und Papier“ ein
  • „Hey echt geil geschrieben!“ ist ein schöneres Kompliment als „Siehst echt gut aus!“
  • man schreibt bis spät parallel an zwei Artikeln, clickt auf speichern, macht sich ein Bier* auf und denkt, dass das mit Abstand der beste Tag der vergangenen drei Monate war

Ich darf hier abschließend ein verdientes WUHU! anfügen.

*Ein original Astra aus Hamburg. Das für die ganz besonderen Anlässe, von denen es echt viel zu wenige gibt. 

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