Hamburg

Rückblick.

Das gute an Hamburg: Man kann eine ganze Nacht unterwegs sein, erst zwischen sich mit aggressiven Linken schlagenden aggressiven Polizisten. Dann zwischen Betrunkenen, Prostituierten und Bardamen, die glauben ein grobmaschiges Fischernetz sei eine ausreichende Bedeckung für Brüste. Und dann sitzt man um 5 Uhr auf dem Fischmarkt am Kai, plaudert, lässt die Füße baumeln, drei Meter unter uns die Elbe. Nebelschwaden. Zu essen gibts die besten gefüllten Oliven vom Stand nebenan. Trotz verlorenem Handy ist das Leben dann plötzlich doch…

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Schwarz

Und plötzlich ändert die Masse um uns herum die Farbe. Die Menschen werden düster, dunkel, unheimlich. Die Gesichter vermummt hinter schwarzen Strumhauben. Schwarze Kaputzen tief in die Gesichter gezogen. Schwarze, schwere Stiefel stampfen auf den Boden. Tiefe Schatten graben sich über einst helle Haut. Die Augen lodern. Die Stimmung kippt. Unruhe, Nervosität, Anspannung. Die Klänge des Straßenfestes schwingen sich zu einem dumpfen Grollen empor. Die Masse sammelt sich. Gespannt. Wie ein Panter kurz bevor er die Beute reißt stehen die…

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Hamburg

Zum Vergleich: Quelle: capsandiego.de Und jetzt eine Tasse Tee (mit einem Schuss Rum), eine Decke und dieses Buch, das hoffentlich heute Abend im Briefkasten liegt.

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Zu Fuß nach Hause – es lohnt sich

Man sollte definitiv öfter mal von der Arbeit nach Hause laufen, statt Bus oder Fahrrad zu fahren. Man nimmt viel mehr wahr und sieht die tollsten Dinge: Da fällt mir das Credo einer sehr guten Freundin ein: „Die Welt ist rosa und glitzert.“ Nun ja, rosa nicht direkt. Aber ja, das mit dem Glitzern stimmt. Mehr als lecker ist auch das Chili-Schokoladen-Eis aus der „Geschmackfabrik“ (am Grünen Jäger vorbei und geradeaus Richtung Reeperbahn. Nach 100 Metern auf der rechten Seite.…

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Unterschied von früher zu heute

Ganz schön schlecht nur rund drei Minuten vom Studenten-Partyviertel wegzuwohnen. Ich mein, ist schon gut, aber schlecht dass man ständig der Gefahr ausgesetzt ist, nach der Arbeit, vor der Arbeit, während der Arbeit, Freitagabend, genau so wie Montagabend und erst recht Sonntagabend und oh ja Mittwochabend auch feiern zu gehen. Feiern im Sinne von geduscht die Wohnung verlassen und irgendwo fast nüchtern reinfallen und je nach Wochentag 2 bis 6 Stunden später etwas intensiver alkoholisiert wieder rauszufallen. Warum tut man…

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Uah keine Lust/Zeit zu bloggen, nur soviel:

Warum kramen in Hamburg so viele Menschen in Mülleimern rum und rennen dann mit daraus stibitzten Plastiktüten weg? Man selbst bleibt verdutzt und in Beisein seines Fahrrades an der Ampel zurück. Warum darf Vicky Leandros etwas zu den Bränden in Griechenland sagen und das nicht mal ungefragt? Warum stinkt es in jedem Winkel dieser Stadt nach Urin? (außer am Jungfernstieg) Und ein kleiner Dank an die Astra-Brauerei und den die Supermarktkette Edeka, die so nett sind und 6er für 2,34€…

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One night in HH

Zwei Tage war das Göschle krank. Nun bloggt sie wieder – gottseidank!Anbei ein Ausflugstipp, wenn man sich an einem Wochenende bei strahlendstem Hochsommer-Sonnenschein in Hamburg aufhält:Man lade sich möglichst viele nette Menschen in die Wohnung ein (oder man geselle sich zu möglichst vielen netten Menschen dazu, die geschlossen in eine Wohnung gehn, sofern man keine eigene besitzt) Dort kocht man dann lecker Nudeln mit ultrafrischer Tomatensoße und noch viel frischerem Basilikum. Dazu ein Fässchen Bier und der Abend kann beginnen.Die…

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Yeah Culcha Candela!

Wir kommen also nach einer Ewigkeit S-Bahn-Schwarzfahr-Adrenalinschub und 15 Minuten Shuttlebus-Ölsardinen-Feeling an etwas an, das Vogelhüttchendeich heißt. Busfahrerin schreit: „Uns jetzt geradeaus bis zum großen Tor. Letzter Bus zurück 24 Uhr. Viel Spaß!“ Die Massen pilgern zum Elbinsel-Festival. Gut was los. Authentisches Festival-Feeling mit einer Hand voll Bierständen, ca. 1000 Menschen und einer ziemlich unübersehbar großen Bühne auf der zunächst außer Musik vom Band nichts gespielt wird. Was tut man? Man schaut sich um, beobachtet die Leute und organisiert sich…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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