Hamburg

Ab vor die Tür, du rauchender Schuft!

Das wirklich positive an der Heimat im Gegegnsatz zu Hamburg ist das Rauchverbot, das in Hessen schon drei Monate gilt. Endlich kann mann abends ausgehen, gemütlich in einer Kneipe sitzen, ohne danach die Klamotten erst verbrennen und die Asche in ein Säurebad kippen zu müssen, um den Geruch loszuwerden. Man kann sich endlich in sein frischbezogenes, nach Wiesenblumen duftendes Gemach legen, ohne am Gestank der eigenen Haare zu krepieren. Man muss nicht sofort duschen, weil man ausversehen für fünf Minuten…

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Freak-Show Dom

Ich bin schon knapp 6 Monate hier in Hamburg, und muss endlich mal die (nüchterne) Gelegenheit nutzen und über diesen elendigen Dom schreiben. DAS Hamburger Volksfest, das aus mir schleierhaften Gründen 4 (!) mal im Jahr stattfindet und keinen anderen Sinn verfolgt, als ein Forum für sozial benachteiligte Menschen zu bieten, die sich dort kollektiv mit Gammelfleisch-Döner und Bier aus Plastik füllen. Man darf mich nicht falsch verstehen. Meine Meinung basiert nicht auf diversen Besuchen des Fests. Bin noch nie…

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Fleckenteufel

Aus der Rubrik „Heimwerken für die Frau von Welt“ hier ein Tipp wie man Wasserränder von weitestgehend unbehandelter Holz-Tischplatten bekommt. Unter normalen Umständen würde man sie aus purer Faulheit und Verachtung kleinbürgerlichen Spießertums einfach drauflassen. Aber da der Schreibtisch nicht mir gehört und ich liebend gerne meine Kaution Ende des Jahres wieder hätte, übe ich mich im Ringeentfernen.Man versuche es zunächst mit milder Seifenlauge, um zumindest mal die seit Monaten eingetrockneten Kakaoflecken zu entfernen. Anschließend bildet man sich einen Abend…

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Wie man mit nur 2 Euro voll wird:

Wo kann die schlaue Studentin sparen?Ja man muss die Klischees wirklich bestätigen. Als Frau kommt man ohne Zweifel unglaublich günstig durch die Nacht in Hamburg. An jeder Ecke des Albers-Platzes steht 18-jährige Mädels (ohne Gürteltasche), die einem einen Flyer für ein Gratisgetränk nach dem anderne in die Hand drücken. Auch noch in den unmöglichsten Kneipen, in die man unter normalen Umständen keinen Fuß setzen würde. Schlimme Leute, schlimme Musik. Aber für einen tussigen Gratis-Prosecco nimmt man auch mal 10 Minuten…

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Alster und Sonne

Nachdem ich etwas unsanft nach nur 3 Stunden Schlaf heute morgen geweckt wurde und beim entsetzten Fensteraufreissen und Rumschreien festgestellt hatte, dass die Sonne von einem mehr als makellos blauen Himmel strahlt, entschloss ich mich dann doch, gute Laune zu haben und den Tag zu nutzen.Schnell rein in die mittlerweile vom Partydreck steifgewordene Müffel-Jeans, warmen Pullover drüber und auf gehts zur Alster. Eine wahre Wonne, all den armseeligen Kreaturen in ihren viel zu engen Lauf-Leggins zuzuschauen, wie sie sich an…

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Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch meine Stunde geschlagen hat. Wann auch ich, wie so viele arme Seelen vor mir, morgens in die U-Bahn steigen werde, durchgefroren vom eiskalten Hamburger Wind. Völlig verängstigt, weil schon wieder ein arbeitsreicher Tag vor mir liegt, an dem ich wieder all die schwirigen Prüfungen bestehen muss. Ich werde also müde, abgewrackt, schutzlos und trotz 1,77 m sehr zerbrechlich und klein in der U-Bahn sitzen. Es wird ein Mann auf mich zukommen.…

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Woah es gibt Äppler in Hamburg.Ä P P L E R in H A M B U R G, der auch noch schmeckt!und ich habs heute Nacht erst bemerkt.(und wir wussten ja alle, dass das mit dem Alkohol nicht funktioniert)

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Heimaturlaub

Um von hier: nach dort: zu kommen, braucht man exakt 8 Stunden und 15 Minuten. Vorrausesetzt man sucht sich bei der Mitfahrzentrale eine studierte Hartz IV-Emfängerin, die sechs Jahre in einem indischen Ashram lebte und unglaublich „erwacht“ ist und es mit ihrem „reinen Körper“ nicht vereinen kann, schneller als erlaubt zu fahren (oder besser fahren zu lassen…). Und vorrausgesetzt man nimmt den Linienbus vom Frankfurter Flughafen nach Darmstadt, der das hässliche Mörfelden-Walldorf nicht meidet, sondern jeden Winkel des Einflugschneisen-Kaffs erkundet.…

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So ab jetzt wird alles anders… vielleicht…

Von nun an verkehre ich ausschließlich auf Promi-Partys und ziehe mir dort in dunkeln Ecken ein Line Koks nach der anderen durch die Nase. Ich werde Hotel-Suiten erst mit weißen Lilien und schwere weißen Vorhängen ausstaffieren lassen (ich ertrag dann einfach keine anderen Farben mehr) und anschließend hau ich den Raum in einem Anfall verhaltensgestörter Affektiertheit kurz und klein. Ich werde etwa sieben Bedienstete haben, die ich mindestens einmal pro Woche verprügele, was dann möglichst medienwirksam in der Presse breitgetreten…

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Rad unerwünscht.

Busfahrer sind semi-gemein. Auf der einen Seite lassen sie Mütter mit Kindern ohne Beanstandung mitfahren. Auf der anderen brüllen sie in ihr Mikrophon, dass im Bus keine Fahrräder mitgeführt werden dürfen, wenn eine geistig doch etwas schwammig ausgestattete Frau einfach nur mit ihrem Rad zum 14 Kilometer entfernten (sehr übertrieben) Baumarkt will, um das Schloss am Rad knacken zu lassen, das nicht mehr aufgeht. Das Rad tragen ist zu anstrengend. Echt jetzt. Versteht mich nicht falsch. Mütter und Kinder sind…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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