Rad unerwünscht.

Busfahrer sind semi-gemein. Auf der einen Seite lassen sie Mütter mit Kindern ohne Beanstandung mitfahren. Auf der anderen brüllen sie in ihr Mikrophon, dass im Bus keine Fahrräder mitgeführt werden dürfen, wenn eine geistig doch etwas schwammig ausgestattete Frau einfach nur mit ihrem Rad zum 14 Kilometer entfernten (sehr übertrieben) Baumarkt will, um das Schloss am Rad knacken zu lassen, das nicht mehr aufgeht. Das Rad tragen ist zu anstrengend. Echt jetzt.

Versteht mich nicht falsch. Mütter und Kinder sind cool und müssen gefördert werden. Bin ja selbst seltsamerweise seit kurzer zeit pro-Kinderkriegen eingestellt. Aber wenn man schon was für die aktuellen Kleinen tut, muss man auch an die zukünftigen Kleinen denken und kinderlosen Frauen mit Absicht irgendwann zu gebären, die Chance eröffnen sich fortzupflanzen. Und das geht in meiner Welt nur mit schlanken Hüften und knackigem Hintern, was man wiederum durchs Fahrradfahren bekommt. Also muss man solchen Frauen auch ermöglichen das Schloss am Rad in einem Baumarkt knacken zu lassen. Auf dass sie wieder täglich radeln können und daraus resultierend irgendwann zur positiven demographischen Entwicklung Deutschlands beitragen.

Sollte diese Logik ein Busfahrer (vorzüglich Linie 3 ab Berstorffstraße) verstehen, möge er umgehend handeln

3 thoughts on “Rad unerwünscht.

  1. Hanno (anonym)

    Ich glaube dein Rad zum Baumarkt zu tragen ist genau die sportliche Betätigung die dir zur perfekten Figur fehlt.

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  2. Hanno (anonym)

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    Das befürchte ich auch.

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  3. kappe (anonym)

    klingt logisch, die Theorie kann ich nachvollziehen.

    Nur: würde die frau nicht auch dem ziel einer schlanken Hüfte und strafer Pobacken näher kommen, wenn sie die 14 Kilometer zum Baumarkt laufen würde? Denkt mal drüber nach… küsschen und grüße, kappe

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