Hamburg

Montserrat the Christmas Poo

Many dressy moments werde ich im Sommer beiwohnen. Zwei Hochzeiten und eine Diplomfeier und dafür muss man sich ja schon ein wenig rausputzen. Ich ziehe nie Kleider an. So arg nie, dass ich auch auf nervtötenden Musicalpremieren im mondänen Hamburg im grauen Hosenanzug auftauchte und mir von ignoranten Menschen, die mir zum wiederholten Male nicht zum Geburtstag gratuliert haben anhören musste, ich sähe wie eine spießige Geschäftsreisende aus. In der Vergangenheit gab es immer einen sehr guten Grund, warum ich…

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In Hamburg gelernt

Nach einem Wochenende in Deutschlands schönster Stadt erlangt man Erkenntnisse, die man vorher noch nicht hatte (auf die man aber zum Teil sehnlichst gewartet hat): – Es kommt nicht darauf an was man sagt, sondern wie. So kann man  sich getrost mehre Minuten völlig grundlos mit einem Prüfungsgremium über Schweinehälften und den Naturalientausch im zweiten Weltkrieg unterhalten und bekommt den ersehnten Job trotzdem. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch! – Man kann irgendwo zwischen Neuem Pferdemarkt und Kiez im…

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HH vs. M und Uschi Glas

Ich bin seit gut drei Tagen in der Stadt. Das heißt: Ich weiß noch nichts über München, aber ich beobachte gerne Menschen und bin mitteilungsbedürftig. Pauschalisierung ist mein Steckenpferd und deshalb werden hier alle Bobachtungen schön auf den Müncher oder die Münchnerin übertragen. Obs stimmt oder nicht, ist mir fürchterlich egal. Auf dieser, vom bösen Weltallmachtskonzern gespendeten Übersichtskarte, sieht man meine Route, die ich heute mit Stadtplan abgelaufen bin. Ich könnte jetzt mit wunderschönen Naturaufnahmen langweilen. (Ich hab noch nicht…

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Deppenmagnet reloaded

Er ist wieder da. Der Deppenmagnet. Seit Monaten wundere ich mich wo er abgeblieben ist. Hab (für mich sehr ungewöhnlich) tatsächlich über knapp fünf Monate hinweg keinen Idioten getroffen. Also keinen, der von jeglicher äußerlicher Tarnung absieht und beim ersten Satz gleich jede Hoffnung auf Normalität zunichte macht. Doch das ist jetzt vorbei. Der Deppenmagnet wirkt wieder und heute gleich in Form eines kleinen dicken Kroaten, der sich gleich mit der Begrüßung ins Abseits geschossen hat: „Hallo schöne Frau. Wir…

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*knips*

Mein Verhältnis zu Blitzern ist eher ambivalent.Zum einen habe ich ein halbes Jahr direkt neben einem solchen gewohnt. Also wort wörtlich daneben. Um die fünf mal pro Minuten hat es neben meinem Fenster in Hamburg geblitzt und ich habe eine nicht unwesentliche Teil meiner Zeit damit verbracht, mich köstlich über diese Idioten zu amüsieren, die sich da im Akkord unfreiwillig ablichten lassen. Ich war sogar so etwas wie ein Blitzer-Tourist. Stand mit Bier im Hauseingang vor dem Gerät und habe…

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Rotten Dinner

Same procedure as every day…

Das sagt eigentlich alles über meine momentane Stimmung: die Summe diverser mieser Begebenheiten. Wohl bekomms.Bild zeigt eine Installation in der Bernstorffstraße in Hamburg. Text dazu: „Same procedure as last year, Miss… ?“

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lost and found

Nach dem Umzug geht der Spaß erst so richtig los. Die absoluten Lieblingsbeschäftigungen: einsortieren, umräumen, wegwerfen und nostalgischerweise in Erinnerungs-Kisten packen.Natürlich gehen in sechs Monaten Exil einige Dinge verloren. In die ewigen Hamburger Jagdgründe wurden geschickt:- 2 Ohrringe unterschiedlicher Paare- 1 komplettes Paar- 1 Mappe mit (hoffentlich) unwichtigen Unterlagen- 2 Astra, die noch im Kühlschrank stehen (verdammt…)- 2 Handys und ein Geldbeutel (ja, die Geschichte ist bekannt)- die hintere Hälfte meiner schwarzen Chucks (die wurden dann „sommertauglich“)- der gute Eindruck,…

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Klischee-Silvester

20:00 – 20:30 „Dinner for one“ geschaut (Ein Glas Wein genossen)20:30 – 21:30 den Magen bis zum zerbersten mir Raclette und Fondue vollgehauen. Danach noch Kreppel und Dickmanns… das geht ja immer rein. (Dazu Wein)21:30 – 22:20 Bleigießen. Ergebnis: „Alter Mann mit Baum“ – Hohes Alter und Wunscherfüllung bedeutet das. Yeah, ich werd 120 und stinkreich!! (völlig effektlos Wein in sich geschüttet)22:45 – 23:54 Zu den Landungsbrücke gelaufen und versucht den besten Platz zu finden, um das Feuerwerk zu sehen.…

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Neue junge Spießer

DAS ist so wahr.Und nun übertrage man das bitte auf den typischen Mitt-Zwanziger im Hamburger Schanzenviertel:An den Hacken zerrissene Jeans, dreckige Chucks, A&F-Shirt, schwarze Northface-Jacke. (Frauen haben dann, sofern sie der Tussigkeit erlegen sind, statt Chucks Stiefelletten und statt zerrissener Jeans einen Minirock mit Strumpfhose ab. Muss man mögen…)Neon unter dem Arm und der Klischee-Twen er kauft sich (natürlich wie könnte es anders sein) im kleinen Kiosk auf dem Schulterblatt ein Moleskine. Das Kleine, unliniert.Alle sehn mittlerweile so aus wie…

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Duftendes Klopapier ist scheißegal *

Daran merkt man, dass man in Hamburg doch irgendwie zu Hause war, obwohl man nur 6 Monate hier verbringen durfte:Der Falafel-Mann begrüßt einen, nachdem man 2 Monate nicht in seinem Laden war, mit:“Hey Señora! Du warst lange nicht hier. Schön, dich zu sehen!“Der Kassierer im Kino fragt nach Ende des Films:“Und war der besser als der letzte, bei dem du früher gegangen bist?“In der Mutter erkundigt sich der Barmann nach dem Befinden.Dennoch ist es gut, einfach zu gehen, weil einen…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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