unter ferner liefen

Danke, Harald Martenstein

„Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert – das ist das Wichtigste! – alle Vorsorge- und Anlage-Angebote. Eine überdurchschnittliche Rente wird euch sowieso weggenommen, in 30 Jahren wird der Staat noch viel klammer sein als heute. Verlasst euch auf die staatliche Grundsicherung. Wenn ihr im Alter nichts habt, radikal nichts, seid endlich mal ihr auf der Gewinnerseite – der Staat gibt euch was! Kauft rechtzeitig alle Sachen, die ihr im Alter brauchen könnt und die haltbar sind, Kleidung,…

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La maravilla de Chile

He llorado está mañana. Mi corázon es con los mineros en Chile. Trenta horas más – horas de esperanza, horas de miedo. Yo temblo con cada uno en la cápsula mientras lo camino a superficie. Que sensación para los mujeres y niños. Suerte para todos ustedes y espero que están vida y feliz. Livestream de ZDF

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10.000 Kilometer mit Llosa

Mario Vargas Llosa ist Literturnobelpreisträger 2010. Den peruanische Schriftsteller und mich verbinden eine Sache. Ich habe eines seiner Bücher in einem Rucksack rund 10.000 Kilometer durch Südamerika getragen, ohne auch nur einmal reinzuschauen: „La Verdad de las Mentiras“ oder zu deutsch: „Die Wahrheit der Lügen“. Meine argentinische Oma hat mit den 400-Seiten-Wälzer vor meiner Abreise aus Buenos Aires eingepackt – zum Spanisch üben. Doch während den endlos langen Busfahrten durch den halben Kontinent habe ich kurzweiliges von Marquez vorgezogen. Llosa…

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4, 3, 2, 1… Steptouch!

Ich dacht mir so: Wenn ich schon ganz spießig einen 9 to 5-Bürojob habe und auf dem Land wohne, dann zieh ich’s richtig durch und mach einmal die Woche Aerobic. Und ja, das ist ein Klischee. Das ist so ein Klischee, dass vor meinem Kurs etwa 20 ältere Frauen Bauch-Beine-Po machten und wir dann zu acht durch die TSV-Halle wackelten, angeheizt von einer munteren Frau mit Mikrobommel im Gesicht. Aus der Jukebox lief „Blinded by the Light“ und „I don’t…

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Jung und dumm

In letzter Zeit erzählen mir dauernd Leute, dass sie während ihres Studiums das Latinum im Turbo-Tempo nachholen mussten, weil sie es nie in der Schule hatten. Richtig so! Also nicht richtig, das in einem Affenzahn durchzuziehen. Aber richtig, Latein mit Mitte zwanzig zu lernen. Da weiß man das wenigstens zu schätzen. Als ich mit Latein angefangen habe, war ich zwölf. Sieben Jahre später habe ich das Fach entnervt abgewählt, weil ich mies darin war. Interessiert hat’s mich schon. Irgendwie. Aber…

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K-Rings bei Green Beach

Da zieht man ans untere Ende der Republik und was sieht man? Plakate für das Green Beach Festival am Wochenede in Überlingen. Top-Act: K-Rings. Oder besser: Die Gebrüder Krings aus Bad König/Odenwald. Sowas… Ich erinner mich noch an meine Mittelstufen-Zeit vor zehn Jahren. Da war ich auf dem GyMi und die K-Rings irgendwie auch. Oder waren die auf dem Wirtschafts-Gymi nebenan?! Keine Ahnung. Auf jeden Fall waren die drei damals ziemlich frisch und alle fanden die unfassbar super. Ich kenn…

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Zum Tod Schlingensiefs

Mit Christoph Schlingensief ist es so wie mit Helmut Newton. Als der vor ein paar Jahren gegen die Mauer gefahren ist und das nicht überlebt hat, war ich auch bestürzt. Bestürzt, weil ein Künstler gestorben ist, den ich faszinierend fand, von dem ich aber nichts wusste, allenfalls ein paar seiner berühmtesten Bilder kannte. Plötzlich war er nicht mehr da und hat eine Lücke hinterlassen. Bei Schlingensief ist das jetzt genau so. Sicher, die jüngeren Werke wie den Parsifal in Bayreuth…

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Fritzamfester

Herzlichen Weltkatzentag

Gestatten: Fritz. Fritz ist ein typischer Dörfler, der den ganzen Tag am Fester sitzt, um zu sehen, was draußen passiert. Fritz darf nämlich nicht raus, weil wir hier ungern plattgefahrene Katzen von der Straße kratzen. Wir sind da eigen. Wenn Fritz nicht aus dem Fenster schaut, schläft er oder schlabbert die braune, gallertartige Masse, die in Katzenfutter den Flüssiganteil darstellt. Das mag er gern. So gern, dass er vor lauter Ungeduld einem die Hose runterzieht, wenns mit der Zubereitung mal…

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Auch Axel Hacke hat Angst

Wer nachmittags fern sieht ist entweder arbeitslos oder arbeitet beim Fernsehen. Ich gehöre (noch) zu Ersterem (zu Zweiterem im Übrigen in naher Zukunft auch nicht), drück mich dann aber doch erfolgreich vor barbarasalesch’schem Do-it-your-self-Auswanderern sondern schau was Interessantes. Eben gerade kam auf EinsFestival eine sehr sehenswerte Reportage über meinen Lieblingskolumnisten Axel Hacke*. Den hab ich immer gern gelesen als ich noch Student und nicht erwerbslos war und mir ein Wochenend-Abo der Süddeutschen Zeitung leisten konnte. Sicher, wer brauch heute noch…

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Felsenmeer

Aus der genau jetzt begonnenen Reihe „Lerne deine deutsche Heimat kennen“, heute ein besonderes Schmankerl aus dem westlichen Odenwald/Bergstraße: Wir kraxelten das Felsenmeer hoch. Das hab ich seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr gemacht und Kinner! wie sich die Zeiten ändern. Also subjektiv. Früher bin ich barfuß die steilen Brocken hochgeklettert, irgendwann wieder runtergepurzelt, hab mit die Knie aufgehauen und fürchterlich geweint. Heute geht das so: Vor jedem Schritt nach oben vollziehe ich einen inneren Monolog der Besorgnis, die das…

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REISEBLOG

8. Dezember 2022
17. April 2022
20. Oktober 2019

BIERCHEN?


Mein heimliches Hobby ist Bierzapfen auf Festen. Wer Bedarf hat, gerne melden. Ich komm vorbei und lass euch eins, zwei, drei, 48 Blonde mit Krone raus. In Deutschland, Österreich oder der Schweiz und sogar im Dirndl. Vielleicht wird’s eine zweite Karriere. Prost!

bierchen@pia-roeder.de

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh sie Dir an.
Kurt Tucholsky

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