Estación numero 1: Puerto Madryn

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt wie’s ist. Die alte Bauernweissheit trifft definitiv auf Puerto Madryn zu. Nur, dass ich weder Hähne krähen gehört geschweige denn gesehen hab. Egal… Sonnenstich verursacht Verbal-Dummfug.

Ich wär auf jeden Fall fast im Hagelsturm umgekommen!!! Weil ich mir dachte: „Oh, cool! Der Himmel sieht ja hinter mir viel krasser aus als auf dem Meer. Lass mal hinlaufen“. (So viel zu „Guck-in-die-Luft“ wie ich unlängst bezeichnet wurde. Schönen Gruss an daheim). In diesem Fall hilfts auch wenig, hinter einem kniehohen Busch Schutz zu suchen während es waagrecht hagelt. Regenjacke leistet aber gute Dienste. Und die Wahl eine rote zu kaufen, erwies sich auch als sehr gute Idee. Da wird man nämlich von Autofahrern gesehen, wenn die Welt untergeht und freundlicherweise die 15 Kilometer zurück in die Stadt genommen.

Puerto Madryn ist ein nettes Städchen. Die Landschaft erinnert ein wenig an Sylt nur ohne Gosch-Feinkost und Segelschuhe. Alles ein wenig normaler hier. Am Strand stehen gelblackierte Öltonnen, wie sie Obdachlose zum Feuerchenmachen nutzen. Kinder rennen entweder naggisch rum oder versuchen die ganze Zeit ihre Hose festzuhalten, die eh auf Halbacht häng. Und Hunde kacken in den Sand. Aber ich mags. Perfekt zum gammeln und rösten lassen.

Ansonsten hab ich die Fauna (Seeelefant, Guanaco, Pinguin und Co.) hier genossen und ganz tourilike Whalewatching gemacht. Voll fein. Ein von mir gedrehtes, ganz schlechtes, weil verwackeltes und viel zu langes Video von einer Walkuh mit Kalb gibts hier. Der Rest in Bildern. Ausser meiner sonnenverbrannten Pelle. Die muss wirklich keiner sehn.

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