Do legst di nieda!

Wie man in der Sidebar unschwer erkennen kann, hat die Ein-Mann-Redaktion den Standort gewechselt. Ab jetzt wird aus Minga gebloggt! Das überaus hässliche Bild bleibt jetzt für die nächsten zwölf Wochen und beleidigt fleißig alle weltoffenen Bayern und festigt das Klischee über den Freistaat im Rest der Republik und im Ausland.

Oh und wer glaubt, dass Maßkrüge und blau-weißte Fahnen genug des Schubladendenkens sind, kennt mich schlecht. Hier wird jede „G’scheide Brezn“ auf genug „Soiz“ überprüft. Wenns ganz hart kommt, leih ich mir ein Dirndl, lern Schuhplatteln und schildere meine Erfahrungen, die ich mit meinen Künsten auf dem Stachus gemacht hab.

Und ich weiß, dass alle Nicht-Münchener/Bayern es tunlichst vermeiden sollten, bayerisch zu sprechen. Puh ja, ich machs trotzdem. Bis einer weint.

So und wer sich eher dafür interessiert, wie das „VICE Magazine“ die Stadt so findet, kann sich den „Guide to München“ herunterladen. Und dazu gibts auch gleich die passende Besprechung.

Hier um die Ecke ist angeblich der Augustiner-Biergarten. Den geh ich jetzt mal suchen. Pfirt eich!

3 thoughts on “Do legst di nieda!

  1. Bela

    Du forderst es heraus, das ich dir den Blog abstelle und die Penner von deiner Adresse benachrichtige oder? Und das wichtigste Wort, das dier noch fehlt ist „Dreggspreissn“.

    Pfiadi.
    Kein R. „Aich“ wird nur persöhnlich gesprochen, nie geschieben.

    *….Preissn….*

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  2. pcf

    Eine Faux-Pas-Warnung an alle Neubayern:

    Kürzlich hat mich mein Boss – nach vier Monaten – hingewiesen, dass die Begrüßung „Servus“ generell nicht angebracht sei. Erst recht nicht bei Polizisten, Politikern oder anderen Würdenträgern.

    Diese Formel sei nur bei Spätzl’n – neudeutsch: Homies – angebracht.

    In Bayern ist eben alles anders.

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  3. Bela

    @pcf

    Ja, Servus sagt man nur zu leuten, deren Bierglas man geteilt hat.

    ABER: Bayern ist nicht anders, sondern besser.
    Es sind Speezeln (bemercke das „E“, nicht Spätzl’n. Spätzle sind eine Teigzubereitungsform, die man im Württembergischen konsumiert.
    Insbesondere etwas weiter Südlich (Allgäu) oder bei Ur-Bayern kann das zu aprupten Gesprächsabbruch führen.

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