wach.

wenn man abends vor dem fernseher einschläft, wacht man grundsätzlich dann auf, wenn irgendjemand bestialisch schreit. kurzer schock, augenreiben, zum fernseher/laptop tapsen und dann wars das erstmal mit schlafen.

ab jetzt liegt man nur noch rum und versucht irgendwie wieder dahin zu kommen, wo man vor ein paar minuten noch war. man wälz sich von der einen seite auf die andere, stopft sich das kissen in 57 verschiedenen varianten unter den kopf und strampelt mit den beinen die decke zurrecht. hilft nicht. wach.

und dann rattert das gehirn. nachdenken. unweigerlich. über den tag und was man weniges gut und vieles schlecht gemacht hat. über mails, die man verschickt und mails, die man nicht verschickt hat. und darüber warum einem gerade so schlecht ist.

lags vielleicht am gepanschtem meeresfrüchtesalat aus der kantine, den sie heute schon mit paprikastückchen strecken mussten? oder doch daran, dass einem plötzlich aufgeht, was für ein unsensibles arschloch man doch ist?

vielleicht liegts auch einfach nur an der stickigen luft. fenster auf.  durchatmen. imaginäre ohrfeige verpassen und dann weiter so tun, als würde man wirklich probieren einzuschlafen.

4 thoughts on “wach.

  1. Kolmaar

    unsensibles arschloch …??? Glaub ich nicht.
    Eher das Gegenteil,das bist du.

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  2. Petey

    Jaja…

    … ist schon eine komische Sache, passiert mir fast jeden Abend. Hab festgestellt das der Pornosender das lästige Rattern im Kopf apprubt beendet und dank des gesenken Blutdrucks im Gehirn schnell eingeschlafen werden kann. Dumm nur dass man dann immer noch nicht im Bett liegt.

    Hast du eigentlich einen neuen Stalker?

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  3. Kolmaar

    Okay. Ich bin weg.

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  4. Petey

    ???nu komm ich nimmer mit…

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