So weit ist es gekommen

Es ist warm, es ist sonnig. Was tut man also an einem Samstagnachmittag wie geschaffen fürs Faulenzen und Nichtstun?

Genau, man schnappt sich Kamera und Stativ und dreht Atmos für den Magazinbeitrag, den man nächste Woche für das Videoseminar braucht. Das hört sich schlimmer an, als es ist. Man ist nämlich an der frischen Luft und trifft Menschen. Unter anderem auch Seltsame.

16 Uhr in der Darmstädter Orangerie. Sieben bis neun Jugendliche zwischen 14 und 16 liegen auf der Wiese und fragen, nachdem man die Kamera aufgebaut hat, ob sie mit aufs Bild dürfen. Klar, je mehr Menschen faul im Park liegen, desto besser für die Story. Also Kinderchen vor der Linse drapiert und ab gehts.

Dialog im Anschluss:

Junge mit Flaum auf der Oberlippe: „Für was isn das eigentlich?“

Ich: „Wird ein Film für die Hochschule.“

Junge mit Flaum auf der Oberlippe zu Jungen mit Pickel an der Schläfe: „Cool. Ey wir sind dann eigentlich auch Studenten jetzt. Ey endlich im StudiVZ anmelden!!“

So weit ist es gekommen…

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