Klang-Déjà-vu

Mit jeder Situation, mit jeder Person, die einmal eine wichtige Rolle im Leben gespielt hat, verbindet man Musik – einen Song, ein Album, eine Band… irgendwas.

Dieser Abend am See mit 15, das war Sweetness von Jimmy Eat World. Berlin 2001 seltsamerweise der Soundtrack zu Roadtrip. Muse sowieso. 2,5 Jahre lang Muse – Origin of Symmetrie und Absolution – rauf und runter. Hamburg war Mando Diao und Interpol. Seltsame Kombination. Es gibt dutzende solcher Stationen und jede hat ihre charakteristische Musik.

Doch was ist, wenn ein und die selbe Band plötzlich zu zwei Menschen gehört? Der eine Song erinnerte vier Jahre lang nur an die eine Person. Erstes Date, Konzert… man kennt das ja. Und dank einer unbedeutenden, belanglosen Situation schwirrt da plötzlich der andere durch den Kopf, wenn man Slut hört. Das ist schade. Das vor vier Jahren war wichtig. Das andere nicht.

Das ist wie eine falsch abgespeicherte Erinnerung, ein Klang-Déjà-vu. Das sollte so nicht sein. Und man kriegt es nicht mehr aus dem Kopf. Furchtbar.

2 thoughts on “Klang-Déjà-vu

  1. Kolmaar

    Thomas D. – Millionen Legionen . Ein langer Abend,zu viel geraucht,zu viel getrunken, und ich wußte,.es war vorbei.

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  2. Lange + Weile

    Ist mir glücklicherweise noch nie passiert. Habe so viel Musik die ich mit so vielen Menschen und Situationen in Verbindung bringe, aber nie hat sich etwas überschnitten. Zum Glück, fände das tatächlich sehr schade und irgendwie traurig. Der eine Song sollte doch immer der einen Person gehören. Sollte ich dennoch mal bedrohlich nah dran sein, werden die Hände an die Ohren gepresst und laut gebrüllt.. da kannste aber drauf wetten!^^

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