Ein grauer Tag

Kaum geschlafen. Mies geträumt. Milch ist leer. Ipod zu Hause liegen gelassen. Wenigsten Zeitung dabei. Im Zug natürlich Bekannten getroffen. Doch nix mit Lesen. Frankfurt, Regen 5°C. Keine Pfütze auf der Zeil ausgelassen. Schuhe durchgeweicht. (Fast) wahllos Männer angequatscht. Gottseidank von einigen Antwort bekommen. Unattraktiver Mann gibt mir seine Nummer. Warum denn nur?! Aus Recherchegründen mit Kollegin im Sexshop gewesen. Auslage lässt eigenes Sexleben sehr fad aussehen. Fachsimpeln mit Besitzerin über Corsagen für „möllige Mädels“. Mittagspause. Bestelle vegetarischen Lamacun ohne Zwiebel. Bekomme einen mit Zwiebeln. Keine Kaugummis dabei. Umfrage danach läuft merklich schlechter. Gurt der Lieblings-Umhängetasche reißt. Lässt auch keine Pfütze aus. In der Tasche ist Nagellack ausgelaufen. Warum hab ich den überhaupt dabei? Zurück zur Redaktion. Netzwerk ist down. Arbeiten ist nicht möglich. Also dann doch ne Stunde früher Feierabend. Yibbie. Endlich Zeitung lesen im Zug. Treffe natürlich wieder jemanden. Fragt, warum es so nach Lösungsmittel riecht. Gnah! Zu Hause Entspannungs-Wein aufgemacht. Korkt. Hmpf.

Is this real life?
– Yeah!

2 thoughts on “Ein grauer Tag

  1. Danyo

    Und wenn du dir nach so einem Tag die Kugel geben wolltest, würde der Schlagbolzen wahrscheinlich auch noch versagen. Na denn, gute Nacht… Morgen ist dann wenigstens Wochenende 😉

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  2. Pia Post author

    ich kann nicht leugnen, dass ich nicht daran gedacht habe. also ans wegpusten. ans wochenende denk ich sowieso… immer

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