Vorbei die Zeit des Müssiggangs

Bisher habe ich meine Semesterferien dazu genutzt die sieben Todsünden so gut es geht auszuleben.
Ich habe schicke Fotos von mir machen lassen (Hochmut). Hab kaum Geld ausgegeben, jedenfalls wenig für andere Leute (Geiz). Hab mir fleißig Models bei „taff“ angeschaut und mich über deren Brüste erzürnt (Neid). Ärger mich seit letzter Woche, dass die NEON nichts von sich hören lässt (Zorn). Bin den ganzen Tag entweder am Kochen oder Essen (Völlerei). Lieg die ganze Zeit faul im Bett (Trägheit). Und naja…öhm…und siebtens…naja egal. Aber hey, sechs Todsünden zu erfüllen, is schon was.
Von nun an soll das aber ein Ende haben!

Denn:
Seit heute Mittag um 15:53 habe ich endlich einen Semesterferienjob bei „Odenwald Früchte“ im Nachbarort. Bin besoffen vor Glück. Morgen früh um 5 gehts los. Fauliges Obst am Fließband aussortieren bei 8 Euro in der Stunde. Gutes Geld, wie ich finde. Ich werde im Geld schwimmen und mich in dem guten Gefühl wiegen, mir noch ein paar Semester lang den Luxus eines Studiums leisten zu können.

Wie es mir in der Frühschicht am ersten Tag ergangen ist, wird der Leser morgen hier erfahren.

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