Katzendrucker

Wär mein Drucker eine Katze, würde er sich den lieben langen Tag an den Genitalien lecken. Statt zu drucken, reinigt der sich fast pausenlos. Dabei brummt und quietscht er. Auch nachts. Gerade nachts. Regelmäßig um drei Uhr in der Früh, fängt der an Druckköpfe durchzupusten. Auch wenn ich ihn eigentlich (meines Wissens) am Abend ausgeschaltet hatte. Das nervt. Gewaltig. Katzen schlafen wenigstens irgendwann. Drucker nicht. Scheiß Technik. Ich wär gerne ein Amish. Nur ohne das Religionsgedöns.

Waldschratiges

Nach den Technik-Eskapaden der letzten Woche, bin ich heute mal ein wenig auf Gadget-Suche gegangen.

Ich muss sagen, dass mich mein Apple (so lieb ich ihn auch habe) doch ein wenig geärgert hat. Zumal das böse Dialogfeld schon wieder angezeigt wird, und das obwohl eine neue Festplatte drin ist (!! O_o) Mag aber auch daran liegen, dass ich innerhalb von 20 Stunden einmal das Betriebssystem neu installiert und so ziemlich alles von Firefox bis zum VLC-Player neu draufgehauen habe. Wen wundert’s also. Wenn mich jemand einen ganzen Tag lang heiß laufen lässt, würde ich wahrscheinlich auch meckern.

Aber zurück zum Spielzeug: Ich hätte liebend gerne DAS und dazu DAS. Ich steh irgendwie auf Bambus und Holz. Wenn ich groß bin, gibt’s ja auch (wie in der Sidebar schön zu sehen) einen Wintergarten. Außerdem passt das Notebook zu meinem Holzarmreif und zu den Holzohrringen aus Hamburg und zu der einen Kette. Woohoo.

Ich wäre dann so was wie ein Technik-Accessoire-Ent. Nur nicht so schrumplig… noch.

Phasenweise

Während einer mehrstündigen Technik-Schulung an einem warmen Tag in einem abgedunkelten Raum, durchlebt man unterschiedliche Phasen.

In Phase eins hört man dem Mann, der sich da durch die Website klickt, ganz aufmerksam zu. Man nickt, schreibt jeden Blödsinn mit, macht Randnotizen und eh man sich versieht, sind vier DIN A4 Blätter mit Zeug vollgekritzelt, das man sich wahrscheinlich nie mehr durchliest.

So nach zirka einer Stunde wandert der Blick an die Decke und der Kuli langsam durch die Finger. Kurz schütteln und weiter zuhören. Vielleicht mal an dem Wasser nippen, das vor einem langsam schal wird. Das Mitschreiben hat man aufgegeben. Sehnenscheidenentzündung ist eine unangenehme Sache.

Nach Minute 115 beginnt Phase drei. Man starrt alibihalber immernoch auf die Wand, wo der Curser fleißig weiter Buttons anklickt. Irgendjemand redet. Die Gedanken werden immer primitiver. Eigentlich denkt man nur noch an Essen und Sex. Immer abwechselnd. Erst Pizza, dann vögeln, dann Spaghetti und dann kugelt man sich durch die Federn. Woaaah, ein Leben für ein Tomate-Mozarella-Chiabatta-Brötchen. Für den Kuss würd ich jetzt töten! Lecker Eis mit Waffel.. ohh lecker Eis im Bauchnabel! Und das Grinsen wird immer breiter. Während man so in Gedanken an verschiedenen Dingen rumleckt, hört man dumpf eine Stimme, die immer lauter wird. … „Und dann einfach nur noch per drag’n’drob rüberziehen und voilà…“

Grmpf. Ok, noch etwa 45 Minuten. Sex hat sich jetzt erledigt. Dafür muss man tierisch aufs Klo. Scheiß Wasser. Die Minuten schleichen vorbei. Man beobachten die Uhr und sehnt sich nach einer Toilette. Bitte lass es vorbei gehen. Tick. Tack. Jaaa verdammt!!! Beine übereiannderschlagen funktioniert noch noch bedingt. „Ja dann dank ich euch für die Aufmerksamkeit. Schönen Feierabend!“ Raus hier. Schnell!!! …Wohltat.

In der Tram ist man dann wieder ganz bei Phase drei und zu Hause gibts Vollkornbrot… Na toll.