Kutschenshuttle zum Luxushotel

Und es war wieder einmal so weit: Ich durfte an den roten Teppich (wie schon einmal). Diesmal nicht in Hamburg zur Musicalpremiere, sondern in München zum 150. Geburtstag des „Vier Jahreszeiten“ – ähnlich albern, und b-prominent wie im Dezember.

Heute war aber das Wetter schöner, ich hatte im Gegensatz zu damals keine Begleitung und trug diesmal sogar ein Kleid. Nachdem ich das in Hamburg im (echt verdammt gut aussehenden!!!)Hosenanzug frecherweise gemaßregelt wurde.

Das Zinober eben hat mich ein wenig an einen Abiball erinnert. So einen mit Limousine, die für 80 Euro pro Stunde dauernd im Kreis fährt und nach jeder Runde einen anderen pickligen 18-Jährigen ausspuckt, der vorher eine Ecke weiter aufgesammelt wurde.Genau so war das eben. Nur statt Limousinen gabs Kutschen und statt 18-Jährigen zum Beispiel Patrick Lindner und den Dieter, den Thomas, den Heck.

Ich könnte schwören, dass in irgendeiner Seitenstraße der Maximilianstraße viel zu arg geschminkte, alte Halbprominente Schlange gestanden und nur darauf gewartet haben, dass die Kutsche auch sie endlich vor das Hotel karrt.

Wie auch immer. Wie gut, dass es außer Schicki-Micki-Soirées in München auch noch Wohnheimspartys gibt, zu denen kein Kutschen- oder Limousinenshuttle fährt. Und da gibts statt Sekt Bier.

Auf einen wundervollen Abend. Prost!

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