Ein Hoch auf die E-Mail

E-Mails sind nützlich. Abgesehen von der Tatsache, dass man Informationen binnen weniger Millisekunden ans andere Ende der Welt verschicken kann und promt Antwort bekommt, sofern ein nerdiger Mensch am anderen Ende der Leitung sitzt und den ganzen Tag nichts anderes zutun hat als zu beobachten ob der Client eine Mail empfangen hat, sind E-Mails auch auf ganz anderer Ebene als Kommuniktionsmittel bzw. Nichtkommunikationsmittel kaum durch Handys zu ersetzen. Thema Kontaktvermeidung.

Seit einiger Zeit wird man von Zeitgenossen zwecks Kontaksaufnahme nicht mehr nach der Handynummer oder erst recht nicht nach der Festnetznummer gefragt, sondern ganz von alleine bitten die werten Herren um die E-Mail-Adresse, um in Gespräch zu treten. Scheinbar völlig im Unklaren darüber, dass das die wunderbarste Art ist als Frau Kontakt zu vermeiden ohne dabei unhöflich zu sein. Gibt man seine Handynummer preis, versuchen findige Männer sofort die Nummer zu wählen um sich zu vergewissern, dass sie nicht geblendet wurden. Andrs bei der elektronischen Post. Die wenigsten tragen zur verifizierung der Adresse einen Laptop mit sich herum und falls doch ist es wundervoll, dass es im Stadtgebiet noch kein öffentliches WLAN gibt.

Warum das Ganze? Ich möchte mich heute bei allen Eva Brauns, Liselotte Pulvers und Rosa Luxemburgs Deutschlands entschuldigen, die eine E-Mail- Adresse bei web.de, yahoo oder GMX unterhalten und Post von einem Schweizer/Tunesier/Ukrainer erhalten. Mir ist in der Eile kein anderer Name eingefallen.

One thought on “Ein Hoch auf die E-Mail

  1. 7an

    sehr geil.

    Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.