Das Experiment

Ich habe die Woche über ein wissenschaftliches Experiment der vom Anspruch etwas fragwürdigen Sendung „Galileo“ verfolgt. Es ging im Wesentlichen darum inwiefern die Wissenschaft die perfekte Partnerin für einen Mann ermitteln kann und welche Attribute die perfekte Frau hat. Klingt etwas theoretisch und deshalb einige Erläuterungen.

Die Frauen wurden nach vier Kriterien ausgewählt:
1. Perfektes Gesicht
2. Perfekter Körper
3. Anziehendster Geruch
4. Ansprechendster Charakter

Das Versuchsobjekt John, eher ein Durchnittstyp, hatte die Qual der Wahl unter vier Frauen die mit dem besten Gesicht, Körper etc. zu wählen. Parallel dazu stellte die Wissenschaft ihm dann die Frauen mit den theoretisch errechneten perfekten Attribut danaben und er durfte wieder wählen. Es blieben also zum Schluss vier Weibchen übrig:

1. Miss „tollstes Gesicht“
2. Miss „geilste Figur“
3. Miss „riecht gut“
4. Miss „ist sehr nett“

Den Abschluss des Experiments bildete ein gemeinsames Abendessen mit allen Kandidatinnen und John sollte jetzt aus diesen seine absolute Traumfrau und zukünftige Partnerin wählen. Nicht, dass jetzt einer denkt die Frau hätte da kein Wörtchen mitzureden, aber es geht ja primär um den, der den Schwanz hat. Nun gut. John saß dann also vier passablen Frauen gegenüber und unterhielt sie mit Fragen wie „Schaut jemand von euch die Simpsons?“. Alle vier machten gute Miene zum lächerlichen Spiel und palaverten fleißig mit. Alle waren so zuvorkommend und sympatisch. Die Kandidation mit dem besten Charakter natürlich besonders. Optisch boten natürlich Miss Face und Miss Body ein Highlight. Von der mit den ansprechendsten Schweißdrüsen sprach schon gar keiner mehr. Definitiv Chancen hätte John bei der Netten gehabt. Aber wie das so ist, sind die netten Frauen auch immer nur nett und mit nett kann man ja nicht bei den Kumpels angeben. Also entschied sich das Männchen für die Frau mit den größten Titten und dem geilsten Arsch. Ihm sind Brüste also lieber als ein nettes Gesicht, in das er Tag ein Tag aus blicken muss, weil der Rest ja eh meistens von Kleidung verhüllt wird. Auch ist ihm ein angenehmer Körpergeruch nicht so wichtig. Is ja egal ob die Alte stinkt oder nicht und naja die Nette is ja sowieso schon raus. Was sind schon tolle Gespräche wenn man Brüste haben kann.
Erschütternd wie einfach gestrickt das „starke“ Geschlecht ist. Danke für diese eindrucksvolle Demonstration von Tatsachen, die mir zumindest vorher schon klar waren. Und ein Dank geht auch an Miss „Ich hab Brüste und deshalb stehn die Typen auf mich“! Die hat dem kahlköpfigen Möchtegern-Macho nämlich einen Korb gegeben. Recht so!

Ich möchte klarstellen, dass kalhköpfig nicht negativ einzustufen ist. Ich habe viele Freunde, die sich schon in frühester Jugend ihres Haupthaares mehr oder minder freiwillig entledigt haben. Und sie sind trotzdem vollwertige Menschen.

2 thoughts on “Das Experiment

  1. Annemariesche

    Hab mir das Experiment auch angeschaut und fand das Männlein ja ma sau lecker, weil wenig Haar *g*
    Die Tests waren wirklich… *muhaha* aber ich konnte ja nicht das große Finale sehen da ich 12h schufften musste. Umso erfreulicher hier eine ZF zu bekommen!

    Meine Vorzüge für John:
    Dicke Titten
    Nen Arsch, den man auch durch die Kleidung hindurch wahrnimmt
    Ein unfassbar nettes Gesicht
    Und einen betörenden Duft
    Nicht zu vergessen mein lieblicher Charakter (wer sonst würde schon der Stinke-Mumu Pia nen Job geben?????)

    Also ICH bin einffach ma DER Männertraum schlechthin!
    Zack!

    😉

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  2. Pisaei

    REPLY:
    Tja aber Gesicht, Duft und Charakter sind dem ja eh egal. Kannst also nur mir dem rest brillieren. Und du hast außerdem einen. Brauchst net noch einen mit Glatze! 😉

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