Darmstädter observieren

Sommersemester sind tendenziell immer schöner als die matschigen Wintersemester. Zum einen kürzer. Die Projektauswahl im Studium ist besser und da die Sonne so schön scheint, kann man nach Vorlesungsende immer einen leckeren Kaffee/Kakao/Tee irgendwo in der Darmstädter Innenstadt schlürfen und der Lieblingsbeschäftigung fauler Studenten nachgehen: Leute beobachten.

Heute gesehen:

Ein Peter Pan-Tinkerbell-Hybrid mit rosa Leibchen und grünen Strumpfhosen. Dazu barfuß, was ich mir trotz den milden Temperaturen im März so asphalttechnsich unangenehm vorstelle. Sah aus wie ein Fabelwesen.

Topf und Deckel – Großer Topf, kleiner Deckel

Diverse Großmütterchen mit eigenwilliger Kopfbedeckung in Lümmeltüten-Form

Die Originalschuhe von Dorothy Gale aus „Der Zauberer von Oz“ – Haben die Trägerin aufgefordert die Fersen dreimal zusammenzuschlagen. Wollt sie nicht…

Alternder und bebauchter 70er-Jahre Pornostar, der noch von seinem Ruhm vergangener Tage zehrt und lächelt wenn diverse Bayuvaren „Schäiner Bua!“ schreien.

Mädels von 13 bis 17 haben IMMER seltsame Schlagjeans an mit starker Waschung und Glitzerzeug an den Taschen. Junge Frauen von 18 bis 28 tragen hingegen vermehrt Röhrenjeans in dunkelblau mit schwacher Waschung und ohne Glitzer. Studenten denen es scheiß egal is, tragen Chucks und normale Jeans.

Junge Mitbürger mit Migrationshintergrund, die ihre Jogginghose in die weißen Tennisssocken stecken und dazu schwarze Schuhe anziehn.

In Darmstadt wimmelt es vor Idioten seltsamen Leuten…

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