otra vez puedo sacar fotos

Ich hab wieder eine Kamera. Ein extrem billiges Ding, von dem der Franzose hier im Haus behauptet, sein Vater hätte die gleiche aber da käme vorne Wasser raus, wenn man auf’s Knöpfchen drückt.

Egal, sie funktioniert irgendwie und hat angeblich sogar acht Megapixel. Als Beweis für die Tauglichkeit mal ein paar wenige Impressionen aus der WG hier. Für mehr reichten die beiden AAA -Batterien nicht, die das Ding betreiben.

Und zum Test: Bilder aus dem Wohnheim
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fies.

Und nun ein netter Dialog in der Kantine zum Thema: „Wie mache ich jemandem unbeabsichtigt aber trotzdem unmissverständlich klar, dass er ein trauriges, einsames Leben führt“:

Ich: „bla bla…. joa also naja…Wohnung is okay, aber so bin ich schon froh wenn ich aus der WG raus bin…“

Praktikantin: „Hach WG-Zeiten… bin ich froh, dass ich mit meinem Freund zusammen wohne. Ich bin so rundherum zufrieden. Kein Stress. Toll.“

Volontärin: „Ja echt toll. Vorallem ist es wirklich nervig wenn man dauernd Sachen hin und her tragen muss, wenn man getrennt wohnt. Dann vergisst man dauernd Klamotten bei ihm und die fehlen dann zu Hause. Ne, also ich bin ja auch echt froh, dass ich jetzt mit meinem Freund zusammen wohne.“

Praktikant: „Ich überleg auch gerade ob ich mit meiner Freundin zusammenziehe. Ein Kumpel rät mir zwar davon ab, weil er schelchte Erfahrungen gemacht hat, aber wir nehmen das bald in Angriff.“

Praktikantin: „Vorallem freu ich mich jeden Tag auf den Feierabend. Man kommt nach Hause und es is jemand dam, den man liebt und mit mit dem man gemütlich zusammensitzen kann. Das macht schon Spaß.“

Ich: „Mh… noch jemand Lust auf Kaffee?!“

Nach solchen Gesprächen verspürt man ein dumpfes Pochen in der Schläfengegend und im Hals klumpt sich ein dicker Kloß zusammen. Glücklicherweise ist man so damit beschäftigt, diesen irgendwie wieder loszuwerden, dass man gar nicht erst dazu kommt, ein Blutbad unter den Beteiligten anzurichten.

Schöner Wohnen

Die Situation in dieser Wohnung (die nicht meine ist) hat sich in den letzten Tagen dramatisch zugespitzt und das Chaos (das ich zu 0,0 Prozent mitverschulde) hat ein beängstigendes Ausmaß angenommen.

Meine Damen und Herren, das Wohnzimme(/Schlafzimmer)

Ich will nicht so recht begreifen wie man in solch einem Raum leben und schlafen kann – ohne irgendeine nennenswerte Luftzirkulation. Muss ich auch nicht, da ich in einem halbwegs entrümpelten Raum zu schlafen pflege.

Wäre das hier die Pinakothek der Moderne oder das Tate Modern, dann würde der Raum als Installation durchgehen und man könnte ansatzweise so tun, als stecke ein tieferer Sinn dahinter. Aber so??

DURCH-GE-KNALLT … mehr kann man dazu nicht sagen.

Suche Unterschlupf in München

Wenn es bei der Wohnungssuche nur darum ging, durch die Anzeigen zu stöbern, Anfragen zu verschicken und Accounts einzurichten, wäre das eigentlich eine ziemlich lässige Beschäftigung an einem verkaterten Karfreitag.Leider muss dabei auch etwas Brauchbares rumkommen. Noch sind mein Konto und die Münchener Mietpreise recht inkompartibel. Kann sich aber noch ändern. Kann. Muss nicht.Sollte irgendjemand zufällig ein möbliertes Zimmer in München zwischen dem 1. Juli und dem 30. September im Angebot haben, das etwas größer als 9qm und etwas günstiger als 450 Euro kalt ist (ja solche Angebote gibt es wirklich!), möge er sich bei mir melden.<— Stell das Gesuch auch mal in die Sidebar zur Linken.

Männer im Haus

Mittwochnach. 01:24 Uhr. Geschepper in der Küche. Stimmen. Tiefe Stimmen. Tiefe lachende Stimmen. Männer. Mehrere. In dieser Wohnung. Nachts. Aufstehn und nachschaun.

Da sitzen tatsächlich drei Männer am Küchentisch, trinken Korn und essen Käse, scheibenweise aus der Packung.

Warn jetzt keine fremden Männer. Erkannte zumindest in dem einen den Freund der Mitbewohnerin wieder, die gerade in Australien weilt. Die anderen sollte ich scheinbar auch kennen, aber man wies mich darauf hin, dass ich zum Kennenlernzeitpunkt auf der letzten Party nicht ganz bei der Sache war.

Jaaaa und wenn man schon so lieb mit „Mein rechter rechter Platz ist frei“ gebeten wird, doch einen Korn mitzutrinken, macht man das trotz Frühschicht und leistet den Herren noch etwas schlaftrunken für 15 Minuten Gesellschaft.

Dann aber pflichtbewusst in die Heia. Flasche war dann eh leer.

Heute morgen dann pünktlich um halb sieben raus. Mit voller Elan ins Bad. In Gedanken schon unter der schönen heißen Dusche. Das erste mal ausgeschlafen seit 5 Wochen und dann steht man in einer Kotzlache, die genüsslich vor dem Klo vor sich hin suppt. Oh Happy day.

Man könnte die drei jetzt maßregeln und sagen: „Was bezahlt ist bleibt drin“, aber war ja Korn aus unserem Kühlschrank…also egal.