Suche Unterschlupf in München

Wenn es bei der Wohnungssuche nur darum ging, durch die Anzeigen zu stöbern, Anfragen zu verschicken und Accounts einzurichten, wäre das eigentlich eine ziemlich lässige Beschäftigung an einem verkaterten Karfreitag.Leider muss dabei auch etwas Brauchbares rumkommen. Noch sind mein Konto und die Münchener Mietpreise recht inkompartibel. Kann sich aber noch ändern. Kann. Muss nicht.Sollte irgendjemand zufällig ein möbliertes Zimmer in München zwischen dem 1. Juli und dem 30. September im Angebot haben, das etwas größer als 9qm und etwas günstiger als 450 Euro kalt ist (ja solche Angebote gibt es wirklich!), möge er sich bei mir melden.<— Stell das Gesuch auch mal in die Sidebar zur Linken.

2007, 2008, 2009, 2010

So 2007 ist vorbei und wie schräg es war…. Also WIE schräg. Viele viele neue Erfahrungen gemacht und schlimmer durch den Wind gewesen, als sowieso schon.Habe Hamburg (und Astra) kennen (und lieben) gelernt. Die Zeit wäre wirklich nur halb so gut gewesen, wenn SIE mir nicht Gesellschaft geleistet hätte!Musste rausfinden, dass man niemals Wertsachen mit auf den Kiez nehmen sollte. Vorallem nicht, wenn man generell ziemlich verpeilt ist und ein geringfügiges Alkoholproblem hat. Aber habe auch feststellen düfen, dass man als – nennen wirs – Schusselchen immer irgendjemanden hat, der einen aus dem Schlamassel zieht. Seien es alte, veroffene Knastis, oder ziemlich gute Freunde, die man regelmäßig vollgejammert hat! Danke fürs nerven lassen meine Lieben! :)In die mächtige Medienbranche durfte ich reinschnuppern und habe gemerkt, dass es nicht mein Ding ist. Aber immerhin eingesehen, dass mir ja nix anderes übrig bleibt, als Journalist zu werden. Irgendwie müssen die Reichtümer ja angehäuft werden, um den dekadenten Lebensstil in Zukunft zu finanzieren: Penthouse, Porsche 911er, eigene H&M-Filiale, dummer Schönling, der sich aushalten lässt.Quintessenz des Praktikums: Nicht zu hohe Ansprüche an sich stellen. Macht nur miese Laune.Das kommende Jahr 2008 birgt jedoch kaum Überraschungen. Irgendwie ist alles so durchgeplant, dass ich mir nicht mal Vorsätze nehmen muss. Auf Diät bin ich sowieso ständig, also warum es zu was Besonderen emporheben und so tun als würde man am 1. Januar ganz bestimmt damit anfangen.Praktikum in München steht ab Sommer an und somit ist auch karrieretechnisch (oh wie spießig das klingt) alles bis einschließlich Ende September 2008 eingetütet.Wenn nicht etwas Unerwartetes passiert, wie etwa eine Drillings-Schwangerschaft, Alibi-Hochzeit mit einem schwulen Modedesigner und anschließende Annullierung/Scheidung, was dann möglichst medienwirksam breitgetreten wird, um eine Menge Kohle damit zu scheffeln, verspricht das dann doch, ein eher ruhiges Jahr zu werden.Vielleicht auch garnicht schlecht, wenn alles beim Alten bleibt… irgendwie…2009 dann (hoffentlich) Argentinien und es werden weiterhin Anstrengungen unternommen, den Eintritt ins (ernsthafte) Berufsleben möglichst weit hinauszuzögern.Oh und 2010 werd ich im Gegensatz zu IHM noch nicht Dreißig. Aber halb so wild, mein Bärchen. Wir stehen dir bei. 😉

Preis-Leistung top!

Basare sind was feines. Dieses Grabbeltisch-feeling. Wie Mittwochnachmittag im Kik an der Unterwäschekiste. Nur dass es diesmal CDs und Bücher gab. Und „Massage-Geräte“ und Eiswürfel-Schalen aus Metall – was ich wirklich sehr praktisch finde. Kann diese Plastik-Eiswürfelschalen nicht ausstehen. Man mag mich für „häuslich“ halten aber ich finde die salmonellig und unhygienisch. Was nicht heißen soll, dass Metall gleich klinisch rein bedeutet. Aber das Feeling ist besser… ach egal.Also zurück zum Basar. Es gibt also durchaus kulturell recht hochwertige Produkte zu günstigen Konditionen. Ein Langenscheid-Wortschatztrainer für den Computer, „Der Gottes-Wahn“ von Richard Dawkins, Das Best of-Album von Bob Dylan. Alles Dinge, die man eventuell gerne hätte. Stattdessen schaut man sich zunächst zwar relativ ernsthaft um, bis man vom Kollegen angetippt wird. Man folgt seinem Finger und da steht sie: Eine maximal-große Packung Jägermeister für günstige 10 Euro. Allein preis-leistung-mäßig ein Knaller. Und da man sowieso vorhatte, ein bis zwei Kästen Bier zusammen zu leeren, ist das eine willkommende Gesellschaft für den Abend.Ja, man hätte für den Preis auch 5 CDs, oder 3 Bücher, oder 2 Computerspiele, oder eine Packung „Massage-Gerät“ im 7er-Pack, oder ein Boss-Parfum, oder etwas Nettes für die Mama kaufen können… Aber wer hat eigentlich damit angefangen, bewusstseinerweiternde Drogen zu verteufeln? Ich kann so langsam von mir behaupten, in alkoholisiertem Zustand Spitzenleistungen zu erbringen. Der Artikel, der vorletzte Nacht entstanden ist, war gut. Und oh ja, meine Leser (sofern, ich noch welche habe, nach dem Eintrag) wissen wie betrunken ich war.Also ich fühl mich gut dabei, kulturell nix fürs Hirn zu tun und stattdessen lieber etwas gegen selbiges zu unternehmen. Man is ja nur einmal jung und verträgt so viel, ne.

Immer einen Schritt weiter

Wenn man das eine macht, ist man gedanklich schon beim nächsten. Geht mir zumindest so. Immer. Jeden Tag. Kaum aufgestanden, denkt man schon ans Frühstück. Mittags um eins, ist man im Kopf schon im Feierabend und vor dem Schlafen gehen bereitet man sich schon auf den nächsten Arbeitstag vor. Klingt nach normalem Wochenablauf. Ist es auch. Aber wär schön, wenn sich diese ständige Unkonzentriertheit nur auf solche Nichtigkeiten beschränken würde.Ganze Monate werden in meinem Kopf zu Ereignissen zusammen gefasst, die nach spätestens der Hälfte schon wieder langweilig sind, weil der Kopf schon längst beim nächsten ist. Noch sieben Wochen Praktikum und ich bin gedanklich schon längst wieder zu Hause am Schreibtisch und brüte über dem Praktikumsbericht. Halt nein. Eigentlich bin ich schon längst in München und mache mein nächstes Praktikum kommenden Sommer. Hmm, ich plane ja auch gerade schon meine Zeit in Argentinien 2009.Ich würde gerne einmal konzentriert bei einer Sache bleiben. Einen Schritt ganz vernünftig nach dem anderen machen und nicht vier auf einmal und zwischendurch stolpern und hinfallen.

Halbzeit!

… wollte das nur mal loswerden

Twinkle twinkle little Star

Es ist Sonntag, der 29. Oktober 2006. Kurz nach 12. Ich betrink mich seit Donnerstag ohne Pause und feier mit den kränksten Menschen, die ich kenn und seit gestern Abend hab ich sogar einen Grund zu feiern:

Ich soll mich am 2. Juli 2007 um 09:30 Uhr am Empfang des Stern in Hamburg einfinden, um mein Praktikum anzutreten

Wenn man mal von meinen Kopfschmerzen absieht und der Tatsache, dass ich einfach nicht aufhören will zu feiern, aber leider muss, gehts mir unendlich gut.