E-Mail-Wechsel, weil dumm und so

So, nu is Schluss. Ich habe in den letzten zwei Monaten fünf recht wichtige Mails bekommen. Also nicht nur: „Und was geht so? Lass mal was machen“ oder „XY sent you a message on Facebook“ oder „Kannst du den Text mal redigieren?! *liebschau*“. Nein von Leuten, die mir Gutes tun wollen, weil sie diesen Blog hier lesen. Und da das alles kluge Menschen sind, schicken sie solche Botschaften auch an die Adresse, die im Impressum steht. Das ist auch gut so.

Weniger gut ist, dass ich die einfach nicht lese, weil ich dafür ja mein E-Mail-Programm öffnen müsste und das würde ja Arbeit bedeuten. Großes ‚Tschuldigung an den netten Mann von The Junction (les euch auch immer wieder gerne und ihr werden natürlich auch brav verlinkt!), an meinen Leser Petey, an Alex, der mich gerne auf seiner Party gesehen hätte, und an meinen Chef *wink*.

Ab jetzt wird die E-Mail im Impressum wieder geändert. Ab jetzt also alles wichtige wieder hierhin schicken. Und wenn ich irgendwann mal verstanden haben sollte, wie man den Webmailer von Host Europe zu GoogleMail weiterleitet, darf man auch wieder an die Adresse schicken, die bis eben im Impressum stand. Aber bis dahin: HIERHIN

*klack* Hallo, geiles Leben!

Die Entwicklung eines Trends läuft nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip.

Zunächst einmal ist alles doof: Arbeit doof, Studium doof, Girokonto doof, Haare doof, Waage doof, Männer doof.

Und dann geschieht irgendwas – irgendeine Kleinigkeit, von der man nicht mal weiß, dass sie passiert ist. Dann wird alles anders. Als ob jemand einen Schalter umgelegt hat. *klack* Hallo, geiles Leben!

Plötzlich rockt die Arbeit und Texte, die man irgendwie aus dem Ärmel schüttelt, gehen minimalredigiert online. Der Chef schätzt einen und bedankt sich für die Mitarbeit. Das Studium nervt zwar immer noch, aber nur noch ein Semester lang und das Thema für die Diplomarbeit ist auch im Kasten.

Ab Oktober steht ein rentabler Job in Aussicht, mit dem man die Backpacker-Tour durch Argentinien im nächsten Sommer, die noch völlig ungeplant in den Hirnwindungen herumgeistert, bezahlen kann.

Die Haare sind wieder gewachsen und sehen nicht mehr ganz so Alice-im-Wunderland-mäßig aus. Drei Kilo sind auch auf wundersame Weise verschwunden.

Perfektioniert würde das, wenn man an einem sonnigen Sonntagmorgen neben einem Fotomodel mit entsprechend guter Gesichtsbehaarung aufwachte, der sich die Augen reibt und fragt: „Kaffee oder Tee?“

Aber so geil ist das Leben dann doch nicht. War Samstagmorgen, es hat geregnet und es gab entweder Tee oder Wasser. Aber bin eh nicht so der Kaffeetrinker.

*klack* Hallo, geiles Leben!