Dieburg

Das Ende von etwas

Ich stehe in dem gleichen Korridor des runtergekommenen 60er-Jahre-Baus, in dem ich bereits die vergangenen vier Jahre verbracht habe. Diesmal aber allein. Kein Stimmengewirr, keine anderen Studenten. Einsam blicke ich den langen Gang entlang. Eierschale nennen Farbnazis den Ton, in dem er getüncht wurde. Auf Kniehöhe ziehen sich dunkle Schlieren an der Wand entlang. Schuhabdrücke tausender Studenten, die sich dort in den vergangenen Jahrzehnten angelehnt haben. Ein Blick auf die Uhr, aufs Handy. 17:12 Uhr. Eigentlich könnte ich jetzt nochmal…

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campus dieburg – wahnsinnig. einsam.

Wie schon einmal erwähnt. Die wahnsinnige Einsamkeit nun auch als Bewegtbild. Ein Ergebnis des Videojournalismus-Kurses im Sommersemester 2008. Also von heute. Gerade eben. Quasi.  Die Lehrkraft fand übrigens, dass man sich ein wenig mehr Mühe hätte geben können. Finden wir nicht.

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Dieburger Campus, dienstag, 15:06 Uhr

Ich weiß ja nicht wie das in anderen Gegenden des deutschen Sprachraums ist, aber in Südhessen sagt man in solchen Fällen: „Da is der Hund verreckt!“ Wollte damit nur mal auf das alles überschattende Gefühl von Leere und Einsamkeit aufmerksam machen, das einen besticht, wenn man durch die Gänge des toten Dieburger Medien-Campus schleicht. Man hört eine Stecknadel fallen, so leise ist es. Ab und zu begegnet man einer kleinen Gruppe Filmstudenten, die apathisch ihre Ausrüstung hinter sich herschleifen. Die…

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Reiseblog

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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