Stripperella

Gutaussehender Mann kommt in eine Bar

Kellner: Bitte sei schwul, bitte sei schwul,  bitte sei schwul.
Halbnackte Strippertussi zu Kellner: Das ist James. Mit ihm gehe ich aus.

Halbnackte Strippertussi zu James: Was führt dich hier her?
James: Ich komme gerade von meinem Philosophiekurs und da dachte ich, ich komm kurz vorbei bevor ich zu den Obdachlosen muss.
Halbnackte Strippertussi: Oh wie wundervoll. lass uns nachher einen Film bei mir schauen.
James: Aber nur, wenn es eine romantische Komödie ist.

Andere halbnackte Strippertussi zu dieser halbnackten Strippertussi: Ohh der is ja oberaffensüß!
Erste halbnackte Strippertussi: Ja, aber ich wünschte ich müsste ihn nicht dauernd anlügen. Er denkt, dass ich früher mal ein Mann war.
Andere halbnackte Strippertussi: Ach sag ihm die Wahrheit. Ich bin sicher, er wird dich auch lieben, wenn er erfährt, dass du kein Mann warst.

Da fragt man sich zu Recht: WTF? Aber ich finds irgendwie sehr unterhaltsam.

Geht eigentlich nur eine Stripperin, die nebenberuflich Bösewichte jagt. Sie hat fast nichts an und heißt sinnigerweise „Stiperella“. Ach ja und ihre Brüste sind riesige Scheinwerfer. Sowas wie James Bond nur, das es ein Comic ist und das Bondgirl die Hauptrolle spielt. Und die Organisation, für die sie arbeitet, heißt nicht MI6, sondern schlicht F.U.G.G. (Langform ist mir nicht bekannt…)

Ich wette, dass keine einzige Frau an der Produktion der Serie beteiligt ist. Kommt übrigens auf Comedy Central.

(fast nur) Premiumcontent

Extreme-Couching und Fernsehen ist so ziemlich die beste Variante, einen Sonntag zu verbringen. Wie gut, dass ich nur öffentlich-rechtliche Sender und digitale Spartenprogramme empfangen kann: (fast) nur Premiumcontent den ganzen Nachmittag.

  • „Schick mir keine Blumen“ auf WDR. Ich liebe amerikanische Liebeskomödien aus den 60ern. Rock Hudson spielt einen Hypochonder, der davon überzeugt ist, bald sterben zu müssen und sucht deshalb einen neuen Mann für seine Frau (Doris Day). Chaotisch, komisch aber auch tragisch. Sein bester Freund schreibt dauernd Grabreden für ihn.
  • „Gero von Boehm begegnet…“ Regisseurt und Autor Michael Haneke auf dem ZDF Dokukanal. Keine Ahnung wer Gero von Boehm ist, aber Haneke kenn ich. Hat 1997 „Funny Games“ gedreht. Feiner Film, interessantes Gespräch. Ging um Angst.
  • „Herrin des Lichts“ auf arte. Dokumentation über die deutsche Fotografin Gabo. Die hat dauernd Stars vor der Linse (auch Max von Thun… yummy) Sie war selbst mal Model, ist jetzt knapp 50 und nicht verhungert. Sympathisch.
  • „Little Britain“ auf Comedy Central. Urspaßige britische Sketchserie um einen kleinen, hässlichen Dicken und einen großen nicht ganz so hässlichen Dünnen. Vicky Pollard dürfte vielleicht einigen ein Begriff sein. Leider gibts das hier nicht im Originalton.

Und jetzt das Sommer-Interview mit Horst Köhler im Zweiten. Man man man… ich werd noch richtig klug, wenn ich weiter so rumgammel.