Früher war mehr Panceta

Ich dachte ja erst, es sei was passiert. Sack Reis umgefallen auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt? Alles ruhig in der Stadt, wie in Watte gepackt. Ach, ich komm ja gerade zurück aus Buenos Aires, eine der lautesten Städte der Welt. Das war früher schon so. Vieles andere jedoch hat sich seit meinem letzten Besuch vor 7 Jahren verändert.

Budapest am Rio de la Plata. Oder so.

Buenos Aires ist etwa acht Stunden von München entfernt. Also mit dem Zug. Und es geht auch eher gen Osten. Und mit Peso kann man dort auch nicht zahlen. Spanisch spricht dort auch niemand. Aber sonst ist Budapest echt genau so! Also die Architektur. Gerade das Parlament hat ganz ähnliche Ausmaße. Und die Häuserfassaden in Pest sehen exakt so verranzt aus wie in San Telmo oder San Christobal. Und erst die jüdische Kultur! Und… naja okay der Fluss ist dort nicht so breit und nicht so dreckig wie in Buenos Aires. Aber es gibts frittiertes Zeug an jeder Ecke. Und Bettler patschen einem beim Mittagessen ins Salatbuquet. Ach glaub’s oder glaubt’s nicht.

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Mercado de Libros (Caballito)

Zum Abschied von Buenos Aires noch einen meiner Lieblingsorte: der Bücherflohmarkt am Parque Rivadavia. Nicht zuletzt, weil das gerade zwei Blocks von der Wohnung entfernt ist und man dort so wunderbar stöbern kann. Habe viele Stunden dort verbracht und mich durch verstaubte Bücher gewühlt.

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Wiki gegen Langeweile

Wenn man ganz kurz davor ist vor Langeweile qualvoll zu krepieren, ist ein Rundgang durch Wikipedia immer eine dankbare Beschäftigung. Man hangelt sich von einem Thema zum nächsten, zum nächsten und zum nächsten…

Die Großen Seen (englisch Great Lakes) sind eine Gruppe von fünf zusammenhängenden Süßwasserseen in Nordamerika.

(…) Sie sind ein wichtiges Reservoir für die Wasserversorgung der USA und Kanadas. Mit etwa 245.000 Quadratkilometern bilden sie die größte Binnensüßwasserfläche der Erde (der Baikalsee übertrifft die Großen Seen allerdings noch im Binnensüßwasservolumen, da er sehr tief ist).

(…) Im Baikalsee lebt eine der beiden Robbenarten, die im Süßwasser vorkommen [6], die Nerpa oder Baikalrobbe. Der Omul, eine Lachsart, und der Golomjanka, ein Fettfisch, der am tiefsten vorkommende Süßwasserfisch der Erde, leben ebenfalls hier.

(…) Die Baikal-Ölfische (Comephorus) sind eine im Baikalsee endemische Gattung der Panzerwangen. Die Fische haben einen nackten, schuppenlosen, gelblich durchscheinenen Körper. Die Brustflossen sind sehr lang, Bauchflossen fehlen, Beckenknochen sind aber vorhanden. Das Fleisch ist sehr fettreich, tote Fische schwimmen an der Wasseroberfläche. Die Knochen sind porös, um Gewicht zu sparen. Die Wirbelsäule hat 48 bis 50 Wirbel. Baikal-Ölfische leben in großen Tiefen. Die Tiere sind ovovivipar.

(…) Als Ovoviviparie (lat. Ei-Lebend-geboren) bezeichnet man eine Spezialform der Fortpflanzung, die sowohl Merkmale der Oviparie als auch der Viviparie aufweist. Die dotterreichen Eier ovoviviparer Tiere werden dabei nicht abgelegt, sondern im Mutterleib ausgebrütet.(…) Unter anderem der Guppy wird als ovovivipar bezeichnet

(…) Seine Heimat liegt in Südamerika, nördlich des Amazonas. Als Neozoon ist er inzwischen sehr weit auf der Welt verbreitet, da der Fisch seit langem zur Moskitobekämpfung eingesetzt wird.

(…) Die Herkunft des Namens „Amazonas“ ist nicht eindeutig geklärt. Teilweise wird der Name darauf zurückgeführt, dass die Entdecker unter der Führung von Francisco de Orellana kämpfende Eingeborenenfrauen gesehen und den Fluss daher nach den Amazonen benannt hätten.

(…) Eine weitere Sage berichtet, dass die Amazonenkönigin Hippolyte von Herakles (Herkules) erschlagen wurde, der ins Amazonenland aufbrach, um den Zaubergürtel der Königin zu erlangen. Obwohl beide Seiten keine kriegerischen Absichten hatten, kam es durch ein Missverständnis zum Kampf, in dessen Verlauf Herakles die Königin und einige weitere Amazonen tötete. Voller Ehrfurcht vor diesem starken Helden händigten die überlebenden Amazonen Herakles den Gürtel daraufhin aus.

(…) Heutzutage gibt es Gürtel für die Beinkleider (Hose für Mann und Frau, Rock für die Frau) aus mehr praktischen (Halt) als dekorativen Gründen. Fast jedes Beinkleid hat Gürtelschlaufen, um Gürtel einzuführen.

(…) Die Klatschpresse dieser Zeit konnte immer wieder über einen „Hosenskandal“ berichten. So wurde der Sängerin Esther Ofarim 1966 der Zutritt zur Bar des Hamburger Atlantic-Hotels im Hosenanzug verwehrt. Die Schauspielerin Senta Berger durfte 1969 in einem edlen Designer-Anzug nicht zum Dinner in ein Londoner Hotel, sondern musste sich umziehen. In internationalen Luxushotels galt das Hosenverbot für Frauen noch in den 1970er Jahren. Bis 1970 waren auch im Londoner Nobelkaufhaus Harrods behoste Kundinnen unerwünscht.

(…) Im Jahre 1912 wurde außerdem die erste Harrods-Filiale in Buenos Aires, Argentinien eröffnet. Diese wurde in den 1940er Jahren unabhängig und firmierte aber weiterhin unter dem Namen Harrods. Das Gebäude steht zur Zeit (2008) leer und wird nicht als Einkaufszentrum genutzt.

(…) In Buenos Aires befinden sich über 3.500 Restaurants die einheimische wie internationale Küche anbieten. Dem Gast werden im Lokal so unterschiedliche Gerichte wie die antarktische Königskrabbe (Centolla) und die würzigen Teigtaschen (Empanadas) serviert.

Is gut jetzt…

Buenos Aires in Bildern

Ein wirklich unglaublich winziger Teil von Buenos Airesbuenosaires2Ein Teil des Regierungsviertels – Normalerweise ist hier mehr los…buenosaires1La Boca-Stadion – heiliger Rasen und Kinderstube der „Hand Gottes“labocaerschreckend diese Ähnlichkeit…lilaal

Argentinien in Kuerze

Mal wieder in der suedlichen Hemisphaere bei Verwandten des Erzeugers und nicht viel Zeit hier Romane zu verfassen. Also nur soviel:

Ja, 10 Stunden Flug neben einem 19-jaehrigen US-Marine koennen witzig sein. Auch wenn (oder gerade weil?!) er einen „Fake Root Beer Flush“ kreiert, indem er Cola mit Vanille Eis mischt und das dann auf Ex (und auf Sitz) kippt.

Ich hab die wohl suesseste Cousine der Welt. 5 Monate und so gross wie 10. Gerne essen liegt in der Familie

Hier scheint die Sonne und es ist warm

Ueberlegungen hier fuer eine Weile zu leben, werden konkreter

Jasmin sind ab sofort meine Lieblingsblumen, weil der Geruch ziemlich positiv beaeumelt…Oder soo 😉

Un abrazo 🙂