Villa Savoye-Roquefort

Nachdem ich einige Tage den vor sich hinschimmelnden Napf Hüttenkäse im Kühlschrank beobachtet habe, entwickelte ich eine Theorie zum Zusammenhang zwischen Käse und Behausungstypen bzw. Art der Architektur als Äquivalent zur Beschaffenheit des Milchprodukts. Damit meine Theorie auch Nährwert hat und ausreift (na…ausreift…gemerkt) brauche ich allerdings noch Expertenhilfe zum Thema Käsesorten bzw. Rahmstufen und Reifegrade. Ich will mich nicht bedeckt halten, aber ja ich spreche explizit meinen persönlichen allgäuer Käseexperten an, der derzeit in Essen weilt. Für die archektonischen Fragen möchte ich entweder meinen persönlichen Webdesigner befragen, oder jemanden, der das mindestens ein Semester studiert hat.

Ich glaube mit diesen Überlegungen lassen sich Brücken zu viel Größerem schlagen und irgendwann auch die Weltformel errechnen.

(und ja, ich hab Wein getrunken und nein ich bin nicht alkoholisiert)

Die sind nämlich so!

Ich war soeben mit meinem architekturbegeisterten Ex-Freund joggen und danach ein sehr quadratisches Haus anschauen. Genau so eins, dass in jeder modernen Architekturzeitschrift als das ultimative Styler-Haus angepriesen wird, mit möglichst viel Grau und Schlichtheit und natürlich mit Flachdach. Aber das nur nebenbei.

Als wir so vor uns hin lustwandelten ließ ein kleines Mädchen aus dem Nachbarhaus ihren Luftbalon los und er schwebte dahin in die Sommernacht.
Daraufhin folgender Dialog:

Kind: „Wüüääähh, der Balon fliegt weg!“
Mutter: „Du bist aber auch ein blödes Kind!“

Wir haben herzhaft gelacht.