Mal schnell nach Hamburg und zurück…

Naja, als Ferien kann man das nicht wirklich bezeichnen… Eher als kleine Organisationsübung

kurzes Fazit:
Hamburg ist toll
Die neue WG ist toll
Das Praktikum bei stern.de wird toll
und wir (Frau Becker inklusive) leben noch.

Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel

und deshalb war das wirklich Interessante meine erste Erfahrung mit der Mitfahrzentrale. Wildfremde Menschen tun sich zusammen, pferchen sich in ein mehr oder minder geräumiges Auto, bis Gliedmaßen aus den geöffneten Fenster baumeln müssen, um Platz zu finden und verfrachten sich von A nach B. Das gute daran: Es ist billiger als per Bahn oder Flieger. Der Negativaspekt: Man verbringt Stunden mit Menschen auf engstem Raum, die man unter normalen Umständen gottseiodank nicht getroffen hätte. Auf der Hinfahrt eine wirklich nette Frau Anfang dreißig, die leider erst sehr spät erwähnt hat, eine 4-jährige Tochter mit uns nach Hamburg zu fahren. Musste ihr dann ab Kassel alle Geschichten aus dem Janosch-Freundebuch vorlesen und ihr alle acht Minuten dreißig irgendwas zu essen reichen.

Vergleichsweise harmlos, wenn man die Rückfahrt betrachtet.
Eine indische Familie. Junger Gastronom als Fahrer, Großmama mit Nasenpiercing, Onkel mit 5-jährigem Söhnchen, der die ganze Zeit Actionfiguren mit brummen durchs Auto segeln ließ. Dazu kontinuierlich 200 km/h, zwei Meter Abstand zum Vordermann und indische Dudelmusik. Medidation und Yoga in den Ohren, Krampf in der rechten Gesäßhälfte plus Angstschweiß im Nacken.

Haben uns noch nie so gefreut Frankfurt zu sehn…

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