Kinderfasching

Die Sitte Kinderspielzeugparadiese und Schreibwarenläden unter einem Dach zu vereinen, sollte man unter Strafe stellen. Da will man nur ein paar Ringordner und Druckerpapier kaufen und wird von einer Wand aus kreischender Kinder überrannt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt und schlau kombiniert. Die Indianerfedern und die roten Pappnasen haben mir gleich gesagt: Es ist Fasching! Eine Mutter fragt ihr Kind: „Marlene (Das „e“ am Schluss wird mitgesprochen. – Anm. der Redaktion), willst du lieber Hexe oder Krankenschwester sein?“ Ich bin der Ansicht, dass man das Kinder nicht fragen sollte. Dieser Frage müssen sie sich in 20 Jahren in einer stürmischen Nacht mit viel Alkohol selbst stellen. Aber dann sehn die Kostüme evtl. auch etwas anders aus. Habe im Übrigen meine Kinderplanung um weitere 3 Jahre in die Zukunft verschoben. Statt mit 31 gebäre ich jetzt erst mit 34. Und dann auch nur ein Kind, dass große, braune Knopfaugen hat und lange Wimpern und einen Stupsnase. So ein süßes Ding hab ich nämlich im Zug in der Schweiz gesehn. Den passenden Erzeuger muss ich dann auch noch finden. Der äußerst attraktive Vater von dem kelinen Fratz war ja schon „used“, aber wäre in Frage gekommen…das Kind hieß bestimmt nicht Marlene.

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