Der geschnetzelte, frittierte Kringel aus dem bayrischen Wald

Wenn man an Freitag den 13. denkt ist man eigentlich den ganzen Tag auf der Hut vor schwarzen Katzen, Leitern die aus unerfindlichen Gründen just an diesem Tag in der Botanik rumstehen und behandelt jeden Spiegel und jeden Salzstreuer wie dene eigenen Augapfel: Nur nicht kaputt machen und nicht umschmeißen oder zermatschen.
Ich bin zwar zu geschätzten null Prozent abergläubisch aber hatte gestern trotzdem Pech. Hab unglücklicherweise im (freiwilligen) Spanisch-Kurs vor einem gewissen Bayern, den ich im Blog-Eintrag „below“ erwähnt habe, gesessen. Weiß jetzt, dass „cavesa“ Glatze heißt und „cordero“ bedeutet wahlweise „Geschnetzeltes“ oder „Lamm“. Konnte man nicht so genau festmachen, da ja beides im Döner „wohnt“. Dank einer netten aber „graislichen“ (O-Ton Ferdi) Pro-Dekanin zu Folge sind „churros“ nichts weniger als die berühmt berüchtigten und absolut köstlichen „frittierten Kringel“. Danke für die Info. Wie hab ich nur bisher mein trauriges und unerfülltes Leben ohne diese Erkenntnis fristen können.

Hab übrigends ein Phantombild der Dekanin angefertigt:

graislich

Laut meinem Sitznachbar (groß, dunkelhaarig, Volleyballer, strahlendes Lächeln…mmmmhhh *sabber*) hab ich doch etwas zu viel Testosteron in meine Zeichenkunst einfließen lassen. Dabei könnte der Volleyballer ganz andere Sachen in mich…äh was? Achso ja, Freitag der 13.

Hatte ein Loch im Geldbeutel und mir sind meine 200 Euro zwischen dem H&M auf der Zeil in Frankfurt und dem Schlosskeller in Darmstadt abhanden gekommen. Weiß nur noch, dass ich neben einem betrunkenen Bayern auf Ferdis Couch gegen ein Uhr mittags aufgewacht bin und es waren überall Tüten gefüllt mit neuen Textilien und ich hatte einen unangenehmen Biergeschmack im Mund. Sollte mir das zu denken geben? Ich glaube nein.

Fazit dieses „Pechtages“, der nicht nur Freitag der 13. war, sondern dessen Quersumme auch noch die 13 ergibt (1+3+1+0+2+0+0+6 = 13 wuuaaahhh Hölle! Verderben! Pein! Graus!):
– Bauchweh vom Lachen mit dem verrückten Bayern
– Nette Bekanntschaft mit dem ebenso verrückten Kumpel des Bayern
– Hautnah an Mr. Perfect und ab sofort auf der Pirsch
– I woas wos „frittierte Kringel“ uf Spanisch hoast!
– Hab meinen Schrank mit überflüssiger Kleidung gefüllt
– das „Mezzo“ ist und bleibt der beste Italiener in Darmstadt.
– Man muss auf die Frage „Kommst du aus Wladiwostok?“ immer mit „Ne, wo wohnt der?“ antworten.
– Ferdi schaut aus wie a Russ mit Schiebermütze.
– Apfelscheiben sind nützlich

One thought on “Der geschnetzelte, frittierte Kringel aus dem bayrischen Wald

  1. Ferdi (anonym)

    Hola Pia!

    Hias und i hoffen Dich begeistert zu haben! War saulustig!
    Würd etz gern noch mehr schreiben aber ich muss weg, weil der Hias einen gefunden hat, der uns zeigt wo Wladiwostok wohnt! 😉

    Gruß und Kuss Dein Julius, Prost!

    Reply

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