Zugfahrt

Der Pegel vor München

Ich weiß nicht welcher Schutzpratron des geselligen Besäufnisses in Regionalzügen der Deutschen Bahn heute Namenstag hatte, aber man kann die Sauferei nachmittags um halb drei auch wirklich übertreiben. In Aschaffenburg sind ungefähr drei Fußballmannschaften in mein Abteil gestürmt und haben fässerweise Warsteiner in sich hineingeschüttet (ja, A’burg is eben doch nicht so ganz Bayern) und dazu über das (Nicht)Können der deutschen Nationalelf debattiert. Wollte Gehaltvolles zu Metzes Bart beitragen, aber das schien mir unpassend. Die hätten mit ihrem besoffenen Kopf…

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Das Grauen: Bahn

Es gab wirklich noch keine einzige Zugfahrt, nach der ich völlig zufrieden war und sagen konnte: „Jaaa das war schön. Danke Gott für die Stunde Ruhe und danke dem Rest der Welt, dass mir keiner auf die Nerven gegangen ist.“ Das passiert nämlich nicht. Entweder ich werde von irgendwem vollgelabert, oder – schlimmer – vollgestunken. Geruchstechnisch belästigt und damit provoziert bis aufs Äußerste. Vielleicht bin ich einfach inkompatibel mit allen anderen Menschen dieser Erde. Vielleicht bin die Einzige, die komplett…

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Reiseblog
17. April 2022
20. Oktober 2019

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie Dir an.

Kurt Tucholsky

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