Zu Hause (+ Azoren)

Ich seh mich momentan außerstande zusammenhängende, sinnvolle und gutklingende Sätze zu verfassen. Deshalb gibts das Zuhause in Stichpunkten:

WM, Papierkram, Rasen mähen, Sonne genießen, Regen genießen, WM, Äppler, Grie Soß mit Salzkadoffel, Katze streicheln, schlafen, WM, Berge von Wäsche, ausmisten, Wohnungssuche, WM, Autofahren, bei jedem mal melden, gut fühlen, WM

Und himmlherrgott!! dauert das Bilderhochladen lang. Aber es ist vollbracht. Die Fotos vom Ziel: Den Azoren:

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Back … ja albern, ich weiß

Jaja hat ja sowieso keiner wirklich dran geglaubt, dass ich den Blog hier komplett dicht mache. Zugegeben ich hab wirklich für knapp eine Woche wirklich ganz fest daran gedacht, mich davon zu verabschieden, aber irgendwie vermisst man es doch seinen Scheiß mit der Welt zu teilen. Außerdem haben diverse Leute gemeckert und sich zu Weihnachten gewünscht, dass der Blog wieder online geht. Also in dem Sinne: Frohes Fest!Soviel zur Erklärung meiner fadenscheinigen Unzuverlässigkeit.Aber nun zu anderem:Ich bin seit drei Stunden wieder im Odenwald. Vorerst nur vorrübergehend über Weihnachten, aber es regt mich jetzt schon auf. Die Tatsache, dass mich keiner vom Bahnhof bei -273°C abgeholt hat und die Moleküle in meinen Zehen als erstes aufhörten, sich zu bewegen, ist nicht mal der Hauptgrund für meinen Unmut. Gut, ich hab auch die ganze Nachbarschaft auf dem zweiminütigen Fußweg von der Bushaltestelle zu meinem Heim getroffen. Und alle sind freudig um mich herumgesprungen, haben mich angebetet wie ein goldenes Kalb und in die Höhe gejubelt. Ein himmelhohes Jauchzen der Glückseeligkeit. So ist das wenn man als auf dem Boden gebliebener Star wieder in die Heimat zurückkehrt…Naja, eigentlich hat nur die Nachbars-Oma gefragt wies war und dann hab ich mir ein Rosinenbrötchen gekauft und freudig schmatzend der Bäckersfrau meine fulminante Alexander-Mazza-Geschichte erzählt. Mit irgendwas muss man ja angeben. Sie fands toll. „Hach jaaa der Mazza. Mensch, des is awwer ach n tolle Kerl, gell?“ Jaja…Und was erwartet mich dann in der Wohnung. In meinem Zimmer? In meinen ureigensten vier Wänden, in denen ich seit meiner Kindheit hauste (und unglücklicherweise vorrübergehend wieder hausen werde)??? Die Kletterplanze hat das Fenster aufgefressen und zwei Drittel des Raumes sehen aus wie das Schaufenster einer Schreibwarenabteilung aus den späten 70ern!37 (!) Schubladen-Schiebe-Ordnungs-Kästen (keine Ahnung wie das richtig heißt) in grüner Schlangenlederoptik. UNMENGEN an Stiften, die schon mehrere Jahrzehnte ihr tristes Dasein in einer fremden Schublade fristen mussten – alt, vergilbt, eingetrocknet. Bleistifte, die bis auf Daumenlänger heruntergespitzt wurden. Und vier Textmarker in rot, blau, grün und schwarz, die in einer Papp-Styropor-Schachtel stecken, auf der steht, dass man die Stifte fabrlich sortiert habe. Was jetzt bei der doch recht überschaubaren Anzahl eine nicht so wahnsinnig anspruchsvolle Aufgabe ist. Und sie riechen so, als ob die Höchster Farbwerke ihr gesamtes Chemie-Knowhow der letzten 100 Jahre in eine Miene gepresst hätten. Habs dann mal weggeschmissen. So wie den Großteil des restlichen Krempels.Das Szenario passt ganz gut zu dem Artikel in der aktuellen NEON über Eltern und Kinder und die Tatsache, dass Eltern ihre Kinder nie erwachsen werden lassen wollen. Andere Mamas schneiden beispielsweise Zeitungsartikel aus. Ach was red ich von anderen, macht meine Frau Mama ja auch – schon wieder einen Stapel von mir verfasster Unsinn fein säublich ausgeschnitten hier rumliegen sehen. Wieder andere zwingen die Kinder zum Essen (das hat meine bereits vor Jahren aufgegeben… allerdings redet sie dauernd davon…) und wiederum andere Eltern mischen sich in Beziehungen ein. Würde meine Mutter auch nie machen. Ist ja froh, dass sie von dem ganzen Unsinn nichts mitbekommt.Stattdessen schleppt meine Mutter lieber Dinge an mit denen man Ordnung in andere bringen kann. Und warum? genau, weil sie weiß, dass ich drauf stehe, Dinge abzuheften, zu beschriften und fein säuberlich einzusortieren. Aber eben nicht EXZESSIV! Ist wie mit einem Schokokuchen. Den lieb ich auch, aber wenn ich einen ganzen essen muss, dann sitz ich danach auch da und heul.Liebe Eltern, es sollte euch zu denken geben.“