Ich würde ja gern nach Berlin, aber…

…irgendwie fahren sehr wenige Menschen über Silvester dorthin. Zumindest sind bei der Mitfahrzentrale sehr wenig Angebote gelistet. Und die meisten sind schon voll. Was doof ist, weil ich den Jahreswechsel eigentlich in der Hauptstadt verbringen will.

Ich warte momentan noch auf einen Rückruf eines Franzosen aus Metz. Genau wegen solcher Momente hätte  man besser Französich in der Schule gelernt, statt sich acht Jahre mit Latein rumzuquälen. Wenn man nämlich in telefonische Interaktion mit einem Franzosen tritt, ist es gut möglich, dass der nicht zu Hause ist und stattdessen der Anrufbeantworter rangeht. Das überfordert mich.

Ich finde ja schon deutsche Anrufbeantworter schlimm, aber französische machen mich fertig. Zumal ich auch nicht weiß, ob der Mensch überhaupt versteht, was ich will. Ich geh mal dreisterweise davon aus, dass man in Metz Deutsch kann. Naja obwohl… im Saarland können das auch nur die Wenigsten. Trotzdem seltsam. Glaube er ruft nicht zurück, weil ich a) unsortierte Sätze von mir gegeben habe und b) ich dabei auch noch nuschelte.

Sobald ich nächstes Jahr Spanisch gelernt hab, ist Französisch dran. Kann nur von Vorteil sein.

Achso ja: Falls irgendjemand das Bedürfnis hat, am 30. Dezember (bzw. am 29. abends) mit dem Auto nach Berlin zu fahren und zufällig noch einen Platz auf der Rückbank frei hat, der möge sich melden.

Klischee-Silvester

20:00 – 20:30 „Dinner for one“ geschaut (Ein Glas Wein genossen)20:30 – 21:30 den Magen bis zum zerbersten mir Raclette und Fondue vollgehauen. Danach noch Kreppel und Dickmanns… das geht ja immer rein. (Dazu Wein)21:30 – 22:20 Bleigießen. Ergebnis: „Alter Mann mit Baum“ – Hohes Alter und Wunscherfüllung bedeutet das. Yeah, ich werd 120 und stinkreich!! (völlig effektlos Wein in sich geschüttet)22:45 – 23:54 Zu den Landungsbrücke gelaufen und versucht den besten Platz zu finden, um das Feuerwerk zu sehen. Festgestellt, dass die Hamburger zu laut, zu durch und viel zu früh dran sind. Verballern schon eine Stunde früher ihr ganzes Zeug. Im Endeffekt vor lauter Rauchschwaden garnichts gesehen (Festgestellt, dass Rotwein als Proviant ungeeignet ist. Wird zu schnell zu kalt. Immernoch nüchtern)00:00 Erst gemerkt, dass Mitternacht ist als die Schiffe auf der Elbe alle gehupt haben. WEIL DAS FEUERWERK JA SCHON GEFÜHLTE 3 STUNDEN FRÜHER LOSGING!!! Unromantische Muschelschubser…. argh (Angestoßen. Zu dritt. Mit einer Flasche. Muss man auch erstmal können)00:18 – 00:45 Irgendwie den Weg zur Reeperbahn überlebt und Assoziationen zur Landung in der Normandie versucht zu vermeiden (Wein dann mal irgendwohin gestellt. So lecker wars dann doch nicht mehr)Irgendwie bis um 03:00 im Nachtlager die Zeit bei guter Musik rumbekommen und wieder nach Hause. (Endlich ein Bier. Man beachte: eins)03:15 – 04:05 Fressorgie mit den Raclette-Resten veranstaltet und sich danach echt mies gefühlt (Wenn schon nüchtern, dann richtig und O-Saft getrunken)03:37 Zwei betrunkenen Männern an der Tür erklärt, dass hier weder eine Frau Schulz, noch eine Susanne wohnt, die wilde SMS verschickt, und sie in Stockwerk 4 verwiesen.04:05 – 04:15 Ordnung gemacht und Weinreste entsorgt08:00 aus dem Bett gefallen… komplett nüchternSchönste Silvester-SMS:“Guten Rutsch ins neue Jahr 2008. Ich weiß, es ist noch sehr früh. Aber ich kenne so viele Leute, die hübsch, reich und sexy sind, denen ich schreiben muss. Also dachte ich, ich fange bei den armen Arschlöchern, Alkohlikern und Drogenabhängigen wie dir an. Happy new year!“Danke, dir auchUnd Handynetze an Silvester sind ganz arge Sissis… Mail-Provider, die nicht an mehr als vier Adressen gleichzeitig verschicken, auch. Genau so wie das pussyge StudiVZ, das bei zu langen Statusnachrichten streikt. Deshalb halt hier: FROHES NEUES!