Bananathemerhama

Vorlesung: Textwerkstatt 
Übergeordnetes Thema: Texten fürs Fernsehen
Untergeordnetes Thema: Themarhema 
 
Ein anschauliches Beispiel:
 
Ich trinke ein Bier.
 
Das Bier schmeckt schal an dieser Bar.
 
Diese Bar scheint nicht dem qualitativen Standard zu entsprechen.
 
Der Standard verspricht eigentlich ein kühles, leicht perlendes Bier.
 
Leicht perlendes, kühles Bier ist auch bekömmlicher für den Magen.
 
Der Magen ist nämlich ein empfindliches Organ.
 
Organe generell reagieren generell sensibel. Als Beispiel die Leber.
 
Die Leber muss mit diesem Bier klarkommen.
 
Dieses und auch das zweite Bier schmecken schal.

Alle guten Dinge sind drei.
 

Des Lesens überdrüssig

In den vergangenen Tagen haben SIE und ER damit geprahlt, was sie zur Zeit alles Mögliche gleichzeitig lesen. Kann leider nicht von mir behaupten, zig Bücher gleichzeitig in meinen Kopf zu pressen, da ich die eigenartige Angewohnheit habe, Bücher einzeln und nacheinander zu lesen. Allerdings kann ich mich damit brüsten, unglaublich viel gleichzeitig nicht zu lesen.

Diese Aufnahme stammt von dem Miniaturstuhl, der hier in der WG neben dem Klo steht:

zeitschriften

wir zählen
3 GEO
3 Stern
1 Neon (fast ausgelesen, muss man zugeben)
2 Brigitte
1 Gesund Leben
1 Stern View
9 Spiegel
2 Kultur-Spiegel
1 Visions
1 Nabu-Magazin

alles so gut wie nicht angerüht…

Bis auf die ungelesenen Spiegel-Exemplare tut das alles nicht so sehr weh. Kost ja nix. Möchte aber an dieser Stelle nochmal bei den Lesern anfragen, wer mein Spiegel-Abo erben möchte. Werde die Drückerkolonne nicht mehr los und sie erlauben mir nicht, den Zwei-Jahres-Vertrag zu kündigen. Kein Scherz. Kostet auch nur 42 Euro alle drei Monate und geht auch nur noch bis Januar 2009. Is also bezahlbar. Nur ich würd mir statt Zeitschriften, die ich einfach nicht lesen will, lieber Schuhe, richtige Bücher, Klamotten oder Liebe kaufen.