Tod dem Kürbis!

Wie ich vor ein paar Tagen erwähnt hatte, wird unser Haus von einem riesigen Monsterkürbis aufgefressen. Da man aber da nicht einfach tatenlos zuschauen kann, habe ich mich dazu entschieden das Ungetier zu vernichten in dem ich es zu leckeren Speisen verarbeite. Also zu richtigen, keine eingelegten orangenen Brocken.
Daher habe ich gestern eine wohlschmeckende Kürbissuppe zubereitet. Für das Rezept danke ich recht herzlich der Mutter meiner Kommilitonin Claudi. DANKE!

Rezept für 6 Personen:

1 Kürbis (1,5kg)
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
3 Knoblauchzehen
2 EL Butter
2 EL Curry
Salz, Pfeffer
1 Msp Cayenne
1,2 l Gemüsebrühe
1 TL Honig
100g Creme Fraiche
1 Zitrone
50 g geröstete Kürbiskerne
3 TL Kürbiskernöl

Den Kürbis schälen und würfeln sowie den Ingwer und den Knoblauch schälen und hacken. Den Knoblauch und die Hälfte des Ingwers in Butter andünsten, Kürbis und Gewürze dazu geben, mit Gemüsebrühe aufgießen und 25 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Pürieren, erneut aufkochen, Creme Fraiche und restlichen Ingwer dazu geben und mit Zitrone und Honig abschmecken.
Zum Garnieren das Öl und die Kürbiskerne auf die Suppe geben.

Bon appetit!

Lecker!

In meiner Funktion als professionelle Gemüseschnibblerin trieb ich mich unlängst mal wieder auf einem Hochzeitsfeste herum und sorgte für gutes Essen. Naja nicht wirklich ich, aber ich war immer in der Küche am arbeiten und durfte auch mal rühren.

Das Menü:
Gruß aus der Küche oder „Amüsgöl“ (ist Französisch und da ich das nicht spreche, wirds geschrieben wies gesprochen wird. So!):
Gratinierter Thymianquark auf Feigen im Rotweinsud

Salat:
Gemischter Salat mit selbtgemachten Ravioli mit Pilzfüllung und gegrillten Gambas

Suppe:
Kalte Gemüsesuppe mit Crostini (Brot mit Oliven- und Paprikaaufstrich drauf)

Fischgang:
Poschierte Roulade aus Lachs und Lu de Mär (Ja, wieder Französisch) auf bunten Linsen und Gemüsestreifen mit Blätterteig-Halbmond

Hauptgang:
Kalbsfilet auf Kenia Bohnen und Tomaten-Bohnen-Ragout mit Kräuterschupfnudeln

Dessert:
Gratiniertes Caipirinha-Parfait auf Ananasmousse mit Brombeerspiegel und Pistazien

Ist das lecker oder was?

Neben dem Essen war auch der Bräutigam sehr lecker. Hab mich ein bisschen geärgert, dass der der Frauenwelt so mir nichts dir nichts weggeheiratet wird. Leute, die mit mir Umgang pflegen, können bezeugen, dass mein Männergeschmack sehr erlesen ist. Ich steh grundsätzlich nur auf die hübschen Jungs, also die richtig hübschen.(Ob ich die auch krieg, is die andere Sache) Von daher darf man mir ruhig Glauben schenken, dass der der bestaussehendste Mann ist, den ich seit langem ganz in echt gesehen hab.

Das Menü:
34 jahre alt, 1,86 m groß, braune Haare, sportlich (Volleyballer in der 2. Bundesliga), Drei-Tage-Bart, knackiger Hintern, extrem hübsches Gesicht, tolles Lächeln, Brusthaar dass ein bisschen über dem Shirt-Kragen zu sehen ist, schön gebräunt und zwinkert wenn er mit einem redet. Also nicht so ein chronisches-defekt-Zwinkern sondern ein „Ich weiß, dass ich gut ausseh und dass du sowieso drauf stehst“-Zwinkern. Er kann keinen Walzer tanzen, aber dafür zu „Rage against the Machine“ pogen und sieht in Shirt, kurzer Hose und Flip Flops genau so gut aus wie im Nadelstreifen-Smoking. Traummann-Potential zu 100 Prozent ausgeschöpft.

Hab mich zur fortgeschrittener Stunde (um fünf heute früh) nach dem dritten Caipi mal mit der Braut unterhalten, die übrigends auch extrem süß und gut aussieht. Man was für Kinder werden die kriegen…
Äh ja, und hab ihr gesagt, dass sie mal schön recht hat so einen Kerl zu heiraten und sie meinte „Ja, der ist doch echt toll. Hab ich ein Glück!“ Prost, sister!