re:publica XI – Nachlese

Nein, also ich bauch echt kein iPhone (oder iPad). Ich komm auch so gut zurecht. Ist schon okay. Ich kann zwar nicht permanent online sein und debil jede Sekunde meines wertvollen Lebens mit meinen Fettgriffeln auf einem 3,5“ (oder 9,7“) Display rumschmieren. Aber das is echt kein Ding. Ich genieß dafür die Aussicht auf alle um mich herum, die genau das machen, während sich auf der Bühne vorne einer einen abkaspert, der statt seiner Popplets-Präsentation über „virtuelle Relitäten im Kontext Demokratisierung der digitalen Gesellschaft und ihre urheberrechtlich geschützte Klitoris #blöps“ auch viel lieber einfach mal twittern würde, dass der Kaffee unten in der Kalkscheune irgendwie fad schmeckt.

Hätte man sowas früher in der Schule gemacht, gäbs eins hinter die Löffel. „Schüler @moeffju ist unaufmerksam“ steht dann unter ferner liefen im Zeugnis. Zeiten ändern sich. Menschen reale Aufmerksamkeit zu schenken, is voll offline und irgendwie nur was für N00bs.

Hab mich mit meinem Kugelschreiber (also so einen, den man in der Hand hält, zwischen Daumen und Zeigefinger, aus dem zähflüssiges blaues Zeug rauskommt) und meinem Notizblock (ihr wisst schon. Papier und so) dann doch irgendwie unvollständig gefühlt. Konnte so viele RTs und @ schreiben wie ich will. Kam nix von mir an auf der großen Twitterwall im Friedrichstadtpalast an. Schade.

Aber sonst wars echt fein auf der re:publica XI. Der Inder nebenan ist lecker. Das Chicken-Curry mit Mangosoße kann ich sehr empfehlen.

iHolz

Holzhülle fürs iPhoneIch steh ja schon irgendwie auf solche Sachen. Und jetzt gibts auch eine Holz-Verkleidung fürs iPhone! Eine handgefertigte, passgenaue Hülle aus veschiedenen Hölzern, die das iPhone ein ganz klein wenig stilvoller erscheinen lassen, wie ich finde. Wundervoll! Will ich haben. Am liebsten aus Walnuss-Holz. (Klick aufs Bild und es gibt noch ganz andere überteurerte Holz-Accessoires für unnützen Apple-Kram.)

Ich hätte wirklich 30 Jahre früher geboren werden sollen. Dann wäre ich in in den späten 70ern etwa so alt wie jetzt. Zu der Zeit hat noch mehr schrullige Holz-Sachen gegeben, die ich hätte gut finden können. Glasuntersetzer aus Mahagoni oder Salatschüsseln und -Besteck aus geschnitztem Bambus. (Nicht, dass ich da nicht sowieso schon hier hätte.) Alles so Sachen, die als Requisite für Pornos aus dieser Epoche auf der Küchenzeile im Hintergrund stehen. Grandios!

Ein iPhone hätte ich übrigens auch gern. Ich brauch das zwar nicht wirklich, weil ich sowieso nur alle Schaltjahre mal eine SMS versende. Aber ich mag das Gefühl, eines bei Bedarf griffbereit zu haben. Huch da fällt mir ein, bald ist Weihnachten *hust* und im Mai hab ich Geburtstag *verschluck*.

(via Design*Sponge – die gestrickten Schnurrbärte sind auch ganz groß – wo wir wieder bei Merkmalen von Pornos aus den 70ern wären.)

iPhone

Nennt mich rückständig, aber ich habe gerade zum ersten Mal auf einem iPhone rumgedrückt. Ich muss sagen: Ich bin gerade schon ein bisschen geil.

Alles so schön bunt und es bewegt sich. Man kann darauf mit den Fingern malen und wenn mans schüttelt, isses wieder weg… verrückt! o_O