Schrecklich schön

Zu schöne Dinge setzten einen unter enormen Druck.

Wenn tagelang das Wetter ziemlich bombig ist, die Sonne vom blauen Himmel strahlt und die Temperaturen dazu auch noch passabel sind, und man trotzdem zu faul ist, einfach die Turnschuhe zu entstauben und joggen zu gehen, macht das definitiv ein schlechtes Gewissen. Man schaut den ganzen Tag verzweifelt aus dem Fenster, blickt zurück zum sicheren Schreibtisch und weiß, dass man sich wieder en Hintern breit sitzen wird. STUNDENLANG! Weil mein einfach ein unglaublich fauler Mensch ist.

Muss man einen Vortrag halten und im Publikum befindet sich eine unnatürlich schöne Person, wirkt sich das definitiv auf den eigenen Auftritt aus. Das Konzeptblatt in der linken Hand wird zur unbenutzbaren Requisite, die Worte schieben sich schwerfällig aus dem Mund klumpen sich zusammen zu einem klebrigen Haufen unstrukturierten Unsinn. Und nur weil in der ersten Reihe ein perfekter Dressman sitzt, der sich als Architektur-Student verkleidet hat und die ganze Zeit lächelt und aufmunternd nickt. BOAH, BITTE LASS DEN SCHEISS!! Da kann man sich nicht konzentrieren!
Kommt davon, wenn man primär mit dem Stammhirn denkt.

Fühlte mich spontan an eine Situation im Dezember erinnert.

Nachtrag:
Doch joggen gewesen und vorgenommen, beim nächsten Vortrag selbst andere aus dem Konzept zu bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.