War Inc.

Bei einem „DVD-Abend“ is eigentlich egal was läuft. Aber das… das war sooo… oh Gott ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Es hat so toll angefangen: John Cusack (Der, der immer durchgeknallte, mitleidserregende Melancholiker spielt), seine Schwester Joan, Dan Aykroyd, Berufskiller-Content, gute Musik. Alles da. Bis zur Minute 40. Dann wurde „War Inc.“ nicht nur einfach schlecht sondern hat bewusst Gehirnzellen püriert. Einfach nur noch dämlich und halleluja sowas von mies. Und das Schlimmste: Ja, das Mädel „mit der zarten Seele, der die freizügige Sexualität der westlichen Welt aufgezwungen wurde“ (frei nach Marissa Tomei) ist wirklich John Cusacks seit 18 Jahren verschollene Tochter. Und es is mir ja so egal, dass das gespoilert is und man sich den Film jetzt nicht mehr anschauen braucht. Und war auch gelogen. Das alleralleralleraller Schlimmste an dem Film ist nämlich eigentlich, dass John Cusack höchst persönlich auch noch an dem dünnen (und trotzdem völlig undurchsichtigen) Drehbuch mitgeschrieben hat. Gnah! So traurig.

So. Das musste raus. Jetzt gehts mir besser.