vertan… bald

Man bekommt eine Chance – ein sehr nettes Thema, über das man gut schreiben könnte. Gekoppelt an einen Besuch eines Filmfestivals. Kostenlose Tickets, Filme von Fassbender, Wenders, Jarmusch. Nette Arthouse-Filme. Feine Sache.

Man müsste nur noch den Hörer in die Hand nehmen, in München anrufen und fragen, ob Interesse besteht. Ist gar nicht schwer: 089 … „Hallo, wollte mich mal melden etc. …“ Das ist alles. Wenn man nur nicht so feige wäre.

Feige nicht mal wegen des Anrufs. Das ist leicht. Nein, eher feige, weil sie Ja sagen könnten. Und dann gehen die Bauchschmerzen los. Dann muss irgendwas sehr Gutes dabei rauskommen. Aber das wirds nicht. Und dann geht ein Tag nach dem anderen vorbei, der Termin rückt näher und irgendwann ist es zu spät. Chance vertan, weil man zu feige war.

Trauma um 20 vor 9

Morgenkonferenzen sollten immer erst dann stattfinden, wenn alle Beteiligten wach und bei klarem Verstand sind – also nicht um zwanzig vor neun.

Es kann nämlich passieren, dass man nur mit halben Ohr zuhört und ein unbedachtes „das kann ich ja dann machen“ von sich gibt. Und plötzlich findet man sich in einem Thema wieder, von dem man zwar Grundwissen, aber prinzipiell gar keine Ahnung hat.

Um die Sache richtig zu stellen und auf das anspruchloserer Thema (das man eigentlich gemeint hatte) umzuschwenken, ist es dann zu spät. Erste Version bitte bis halb elf . *schluck*

Nächstes Mal vielleicht Kaffee vor Arbeitsbeginn.