Der Meinhof-Komplex

Ich gehe wirklich viel zu selten ins Kino. Oft aus Zeit-, aber meistens aus Geldmangel. Pflichtbesuch wird in den kommenden Tagen natürlich Der „Der Baader Meinhof Komplex“.

Die Geschichte dürfte wenig Überraschungen liefern, wenn man da Buch kennt, im Geschichtsunterricht der zehnten Klasse zwischendurch mal nicht geschlafen hat und ab und an mal von Popstars auf Pro7 zu gebührenfinanzierten Programmen gezappt hat. Die mit Mehrwert und so.

Mein Grund, mir den Film anzuschauen ist (neben Moritz Bleibtreu) die SMS eines Freundes, die da lautet: „Hey. War gestern in Baader-Meinhof. Und bei der Ulrike Meinhof musste ich die ganze Zeit an dich denken!“
Er hat klugerweise zwei Stunden später noch hinterhergeschoben, dass er das im positiven Sinne gemeint habe, „also als Kompliment“.

Glück gehabt. Die Original-Meinhof sah ja eher duchschnittlich aus. Wohingegen Martina Gedeck eine richtig hübsche Frau ist. Also, wenn ich ein Mann Mitte 40 wäre… woohooo. Finde aber trotzdem, dass sich die Ähnlichkeit zu mir in Grenzen hält. Naja abwarten, was in zwanzig Jahren ist.

Kritik zum Film gibts höchstwahrscheinlich nicht. Würde auch nichts anderes schreiben, als die hundert anderen Journalisten, die sich bisher daran versucht haben.