Angekommen

Urlaub zu Hause – das klingt nach Balkonien und Terrassien, nach weg gewollt aber nicht gekonnt. Doch was, wenn die Heimat das Paradies ist? Dann darf man doch auch als Weltreisende einfach mal daheimbleiben wollen. Eine Hommage.

Woran man merkt, dass man wieder in Hessen ist:

Man fährt nach 5 Stunden Autobahn zügig mit 170 km/h die A5 an Frankfurt vorbei und bewundert die Heimat. Die in der Abendsonne rot strahlenden Wolkenkratzer, die grau-grünen Lärmschutzwände am Seitenstreifen, den kahlen Wald.Hinter einem drängelt ein 7er BMW mit Lichthupe. Vor einem schleicht ein Renault Twingo mit „Jaqueline und Kevin“-Aufkleber auf der Heckscheibe und man schreit „Faaaahr doch da vorne, du Spast!“ Dann schneidet man vor lauter Todesangst einen VW Golf und fühlt das von Adrenalin übersättigte Blut in der Halsschlagader pochen.Plötzlich ist man nicht mehr der einzig Wahnsinnige auf der Straße…und ein Lächeln huscht über die Lippen.Welcome home 🙂