Angekommen

Urlaub zu Hause – das klingt nach Balkonien und Terrassien, nach weg gewollt aber nicht gekonnt. Doch was, wenn die Heimat das Paradies ist? Dann darf man doch auch als Weltreisende einfach mal daheimbleiben wollen. Eine Hommage.

Sonne, Schnee, Leihhund

Eigenlich ist es gar nicht so schlecht, jeden Tag von früh bis spät zu arbeiten. Ansonsten wüsste ich freie Nachmittage gar nicht zu schätzen.

Genau so wie auf diesem von mir hier heute höchst persönlich geschossenem Bild muss Winter sein: krachender Schnee unter den Stiefeln, eisblauer Himmel und Luft frischer als dreizehn TicTac auf einmal im Mund (auch schon gemacht).

Alleine rausgehen, ist natürlich fad, deshalb hab ich mir den Hund der Nachbarin ausgeliehen. Nelly wollte sich aber nicht fotografieren lassen. Meinte sie müsse erst noch ein paar Pfund abnehmen und sie sei sowieso unfotogen blaaa… Frauen. Man kennt das ja.

Zugegeben, mein Lieblingshund, mit dem ich zwölf wunderbare Jahre verbringen durfte, war wirklich viel schöner und schlanker. Aber man darf nicht meckern. Einem geborgten Hund schaut man schließlich nicht in den Mund (Muha. Gott, bin ich gut.)

Entweder muss Winter genau so weitergehen, oder es soll morgen Nacht 21 Grad warm sein. Alles dazwischen zählt nicht. So sei es.