arschig.

Wann genau fängt man eigentlich an, ein Arschloch zu sein?

Ich glaub, das beginnt schon bei den ganz kleinen Sachen.

Man tigert durch die Wohnung auf der Suche nach Zigaretten, weil man kein Geld für eigene hat (hey, wer ab dem 15. noch nicht pleite ist, ist geizig!). Schließlich stöbert man durch all die kleinen Schubladen im Flur, wird fündig und setzt sich auf die Fensterbank und raucht eine.

Auf der Packung steht: „Für Dich! Als Erinnerung an nette Stunden auf dem Balkon!“

Unser Balkon? Der zugemüllte Teil, den man nur betreten kann, wenn man durch das noch zugemülltere Wohnzimmer mit einer Bergsteigerausrüstung durchquert hat? Da kann man nette Stunden verleben?

Und dann zündet man sich noch eine an… war dann die letzte. Mist.

Oder man plündert den Adventskalender von Geschwistern. Was ich nie machen würde! Hab ja keine Geschwister und Weihnachten ist eh doof. Aber ich kenne Leute, die machen sowas.

Jaja, dann isses nicht mehr weit und man man klaut Babys den Lutscher oder kauft im H&M den hässlichen Fummel in Größe 36, nur damit ihn die dürre Tussi, die schon ganz gierig danach grapscht, nicht bekommt.

Und zu Hause putzt man damit dann das Klo.