Mein „Fuckin’-Awesome-Desktop“

Man muss sich ja auch mal an der Community beteiligen. Außerdem bin ich mittelungsbedürftig und deshalb mach ich da mit. Mein Desktop ist zwar nicht so „fuckin‘ awsome“ und ich bekomm auch garantiert kein „signiertes total perverses Foto“ aus Berlin, aber was solls.

And here it is:

Bild 1

Warum so ein kitschiges Urlaubsbild mit blauem Meer und Klippen? Uhh weils schön ist und außerdem selbst geschossen. Pärchenurlaub auf Zypern 2005. Es sind also auch noch Erinnerungen damit verbunden. Hach ja schön damals… Sonne, Meer, öhm ja. Gott ich will Urlaub…

Nun zum unangenehm langen teil – den Programme (v.l.n.r.): Der Finder ist da, weil er immer da ist und ich ihn auch nicht wegkriege. Aber das ist okay. Ist nämlich praktisch, dass er ist, wo er ist. Mail-Programm, weil ich öfter mal Mails verschicken muss. Firefox ist besser als Safari. Ich habe seit gestern einen flickr-Pro-Account und finde den Uploadr ganz arg mega praktisch und nutze ihn seit 24 Stunden rege. Text-Editor, weil ich manchmal Sachen notieren muss und es mir zu lang dauert, bis Word sich öffnet. Ich könnte auch einfach einen Stift und einen Zettel nehmen… aber naja. Ich kann nicht kopfrechnen und manchmal muss ich das. Deshalb der Rechner. Wooooord. Kein Semesterprojekt ohne Powerpoint. Und immer schön die Schrift von links unten schräg auf die Folie fliegen lassen. Den scheiß Kalender nutz ich nie. Warum ist der im Dock? Keine Ahnung. Schreib meine Termine immer altmodisch mit einem Kugelschreiber in mein Moleskine. Im Adressbuch sind alle meine drei Freunde verzeichnet  – also ein wichtiges Tool. Manchmal bearbeite ich ganz stümperhaft kitschige Urlaubsbilder (siehe Desktophintergrund). Dafür brauche ich Photoshop. Manchmal überkommt mich auch die Strebsamkeit und ich meine unwichtige Semestermappen in InDesign hübscher formatieren zu müssen. Das kostet mich dann ein bis drei Tage meines Lebens. Systemeinstellungen deshalb da, weil ich zu faul bin immer oben links auf den Apfel zu klicken, wenn ich was suche. Spleeenig. Musik (Musik!!!). Zattoo – ohne Fernsehen gehts halt doch nicht. Dafür schau ich aber auch immer ganz brav arte damit. Den Adium-Chat-Client habe ich momentan seltener an als früher. Zu viele Menschen, die mir auf die nerven gehen könnten (Konjunktiv!). Das gleiche gilt für Skype. Der Colour-Picker und der Free Ruler daneben sind das wohl absolut Praktischste, was an Software für den Mac gemacht wurde. Schwupps hat man einen entsprechenden Farbcode von wasweißichwoher gepickt oder schnell mal gemessen wie lang oder breit irgendwas is. Prädikat: sehr wertvoll. Ach ja und ich formatiere gerade eine externe Festplatte, deshalb das Festplatten-Dienstprogramm. Das ist aber bald wieder aus dem Dock verschwunden. Ansonsten: Browserfenster, Festplatten-Dienstrogramm-Fenster, Papierkorb (verhält sich ähnlich wie mit dem Finder).

So… alle Offensichtlichkeiten und Selbstverständlichkeiten habe ich damit glaub ich genannt.

Joa und die Ordner:
Diplomarbeit = wichtiges Zeug
Zeusch = weniger wichtiges Zeug

Fiu. Ich muss was trinken.

Spitze fürs Desktop

Zwei Dinge im Leben muss man immer beherzigen.

Erstens sollte man jeden einzelnen Tag darauf achten, immer perfekte Unterwäsche anzuziehen. Slip und BH sollten sowieso zusammenpassen. Am besten das ganze Zeug noch mit Spitze, Schleifchen etc. Man könnte nämlich vom Bus überfahren werden. Dann kommt der Sanitäter, packt einen aus und… jaaa genau dann wärs recht doof, wenn man die ausgeleierte Blümchenunterhose vom NKD anhat und (oh Graus!) den weißen Sport-BH von Tschibo. So soll uns keiner sehen. Deshalb jeden Tag unter den Klamotten bitte stets recht geschmackvoll.

Das technische Äquivalent zur LaPerla-Unterwäsche ist ein geschmackvolles Desktophintergrundbild auf dem Laptop. Es soll nämlich vorkommen, dass der plötzlich einfach nicht mehr hochfährt. Dann wäre es recht doof, wenn der Fachmann dank seines schier grenzenlosen Wissens das Ding zum Laufen kriegt und plötzlich irgenein pastelfarbenes Jamba-Häschen auf dem Bildschirm sieht. Oder schlimmer: Eines dieser Fantasy-Bilder auf denen Delphine mit Hörnern auf der Stirn aus dem silbrig-Ozean über einen glitzernden Regenbogen hinein in güldene Wolken springen. Autsch. Das Pärchen-Knutsch-Foto vom letzten Urlaub am Timmendorfer Strand ist das Pendent zur geblümten NKD-Unterhose.

Beides lassen!

Und ja, ich weiß. Man wird recht gleichgültig ohne soziale Kontakte. Warum tolle Unterwäsche? Sieht ja eh keiner. In dem Fall ist es gerade wichtig zumindest den Laptop stilvoll zu gestalten, wenn man schon den ganzen Tag davor sitzt. Auch nur so für sich selbst. Man muss sich ja auch mal was wert sein.