{"id":778,"date":"2008-08-29T22:55:38","date_gmt":"2008-08-29T20:55:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pia-roeder.de\/?p=778"},"modified":"2008-08-29T23:30:33","modified_gmt":"2008-08-29T21:30:33","slug":"zu-hause-erkannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pia-roeder.de\/de\/zu-hause-erkannt\/","title":{"rendered":"zu Hause erkannt."},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder neue Erkenntnisse, wenn man durch halb Deutschland nach Hause f\u00e4hrt. W\u00e4r auch schlimm, wenn nicht. Wenn man nichts neues erf\u00e4hrt, ist man entweder tot oder einem ist alles egal. Soweit ist es gottseidank noch nicht.<\/p>\n<p>Aufgefallen:<\/p>\n<p>&#8211; Man macht eine unglaublich alberne Figur, wenn man donnerstagmorgens um halb zw\u00f6lf total overdressed (grauer Hosenanzug&#8230; o_O), verkatert und dehydriert (das eine bedingt wohl das andere) in einem dieser noch viel alberneren gelb-umrandeten 4qm-Raucherbereiche am Bahnsteig in Darmstadt steht und verusucht, die Stichflamme aus dem Feuerzeug zu b\u00e4ndigen. Haare haben keinen Schaden genommen. Schade eigentlich&#8230; h\u00e4tte nur besser werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8211; Es gibt tats\u00e4chlich Audio-Masochisten, die noch nicht einmal wissen, dass sie welche sind! Die sind musikalisch so schmerzfrei, dass sie w\u00e4hrend f\u00fcnf Stunden Autofahrt den CD Player erst mit den Backstreetboys (aua!), dann mit J\u00fcrgen Drews (auauauauaua!), dann mit Otis Redding und die Temtations (ja ok&#8230; aber trotzdem: WTF??) und schlie\u00dflich mit irgend einem Hip-Hop-Gebelle, unter das das Kill-Bill-Theme gelegt wurde, f\u00fcttern. Und die sch\u00e4men sich noch nicht mal!<\/p>\n<p>&#8211; In der vergangen Woche kam das Thema &#8222;Geld oder Geist&#8220; auf. Nach den letzten beiden Tagen wei\u00df ich jetzt: Kopf sagt Geld, Bauch (und Herz) sagt Geist. Es ist also noch nicht alles verloren.<\/p>\n<p>&#8211; Irgendwie haben sich alle, mit denen man sich zu Grundschulzeiten gegenseitig Z\u00f6pfe geflochten hat,\u00a0 fortgepflanzt und es sitzen kleine, knopf\u00e4ugige Kinder auf deren Sch\u00f6\u00dfen und brabbeln. Mh&#8230; <span style=\"text-decoration: line-through;\">(Gef\u00fchl: irgendwo zwischen kommt-schon-noch und <\/span><span style=\"text-decoration: line-through;\">Torschulsspanik<\/span><span style=\"text-decoration: line-through;\">)<\/span><\/p>\n<p>&#8211; Das Wetter ist immer gleich, wenn man im Sommer nach Hause kommt. Egal woher &#8211; Argentinien, USA, Hamburg, M\u00fcnchen. Wenn man l\u00e4nger als sechs Wochen weg war und wiederkommt, ist der Himmel hellgrau und bedeckt und die Luftfeuchtigkeit liegt irgendwo zwischen Auto-L\u00fcftung-auf-Zirkulation-gestellt-und-zu-viel-geatmet und Regenwald auf Sumatra. Das ist immer so. Homecomingwheather&#8230;<br \/>\nDas Wetter macht seltsame Stimmung und Kopfschmerzen und man muss immer erstmal nachmittags schlafen. Und wenn man aufwacht stellt man fest: Zu Hause \u00e4ndert sich nie was. Und das ist auch gut so.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder neue Erkenntnisse, wenn man durch halb Deutschland nach Hause f\u00e4hrt. W\u00e4r auch schlimm, wenn nicht. Wenn man nichts neues erf\u00e4hrt, ist man entweder tot oder einem ist alles egal. Soweit ist es gottseidank noch nicht. 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